
März 7, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Es gibt Menschen, für die jedes noch so harmlose Lachen zur Qual wird. Man bezeichnet sie als Gelotophobiker. Sie werden regelmäßig von einer panischen Angst ergriffen, verspottet zu werden. Sie befürchten krankhaft, ausgelacht zu werden. Für sie hört beim Lachen der Spaß auf. Lachen ist für sie keine wohltuende Heiterkeit und trägt auch nicht zur Stärkung ihres Immunsystems bei, sondern eine regelrechte Bedrohung. Der Psychologe Willibald Ruch untersucht mit seinem Wissenschaftlerteam an der Universität Zürich den Humor und die Reaktionen, die er hervorruft. Über die Gelotophobiker sagt er: „Ein Betroffener verglich menschliches Lachen einmal mit dem Gegacker von Hühnern, es war ihm unangenehm. In den Ohren eines anderen klingt es wie ein Maschinengewehr.“
Kategorie: Psychologie, Wissenschaft |
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Februar 23, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Bei jedem zehnten Jungen wird inzwischen in Deutschland das so genannte Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder Hyperaktivitätssyndrom, kurz ADHS, diagnostiziert. Mit dem Medikament Ritalin, das den Wirkstoff Methylphenidad (MPH) enthält werden sie ruhig gestellt und brav gemacht. Im schlimmsten Fall werden die Kinder abhängig. Wenn Jungen sich in der Schule nicht ruhig verhalten und dem Unterricht nur schwer folgen können, kann das die verschiedensten Ursachen haben: Eine zerrüttete Familie, überforderte Eltern, unfähige Lehrer, einen zu hohen Konsum von Computerspielen sowie den fehlenden Auslauf in der freien Natur. Am einfachsten ist es in einem solchen Fall für ein schwieriges Kind eine Krankheit zu erfinden – ADHS. Denn dann braucht keiner mehr die Verantwortung für den Nachwuchs zu übernehmen. Es gibt ja Pillen, die scheinbar die Aufmerksamkeit bei den Kindern steigern und sie gesund machen.
Kategorie: Gesundheit |
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Februar 1, 2012 | veröffentlicht von
admin-w57
Anna Freud ist ein entschiedener Gegner des Vererbungswahns, der alle Eigenschaften des Kindes auf biologische Dispositionen zurückführen will. Schlechte Ergebnisse in der Erziehung sollten ihrer Meinung nach nicht den Genen, sondern vielmehr der Unkenntnis und der mangelnden Reife der Eltern angelastet werden, die ihre Kinder teilweise chaotisch und trostlos heranwachsen lassen. Die Gesellschaft erntet dann in der Psychopathologie und späteren Leben der Kinder als Erwachsene, was die Eltern in der Kinderstube gesät haben. Die Kindheit ist laut Anna Freud entscheidend für das spätere Leben des Menschen, wobei die Erziehung unmittelbar nach der Geburt beginnt.
Kategorie: Psychologie |
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Januar 22, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Die amerikanische Schriftstellerin Joyce Carol Oates hat mehr als sechzig Romane geschrieben, ein wildes Sammelsurium aus Liebesgeschichten, Familiendramen, Romanzen, Psychothrillern, Schauerromanen und Geistergeschichten. Die Initialzündung für ihre beeindruckende Schriftstellerinnenkarriere war eine illustrierte Ausgabe des Buchs „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll, das ihr ihre Großmutter zum achten Geburtstag schenkte. Joyce Carol Oates verliebte sich in [...]
Kategorie: Literatur |
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Dezember 28, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Verdränger sind laut Daniel Goleman Menschen, die gewohnheitsmäßig und automatisch eine emotionale Störung aus ihrer Wahrnehmung auszublenden scheinen. Dies gehört zu einem umfassenden Muster in ihrem Leben, nämlich fast alles, was sie emotional verstimmen könnte, aus der Welt zu schaffen. Sie sind wahre Künstler darin, ihre Emotionen zu regulieren. Daniel Goleman erklärt: „Sie sind offenbar so geübt darin, sich gegen negative Gefühle abzuschirmen, dass sie das Negative nicht einmal bemerken.“ Er plädiert deshalb dafür, diese Menschen nicht Verdränger, sondern besser die Unerschütterlichen zu nennen.
Kategorie: Psychologie |
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