Adam Morton begibt sich auf die Spur des Wissens

Aus vielen Gründen glauben die Menschen viel über die Welt zu wissen. Eine Annahme jedoch als Wissen zu bezeichnen bedeutet laut Adam Morton, dass gewissen Kennzeichen vorhanden sein müssen, die diese Überzeugung mit Tatsachen verbinden. Wenn eine Person etwas in einer bestimmten Sache in Erfahrung bringen möchte, sucht sie in der Regel jemanden auf, der etwas davon versteht. Die Menschen unterscheiden ihre Meinungen und Überzeugungen als Wissen und Noch-nicht-Wissen. Zudem haben sie ein Interesse daran, ihre Mitmenschen als verlässliche oder unzuverlässige Informationsquellen einzuordnen. Adam Morton erklärt: „Wir können das, was als Wissen bezeichnet wird, einordnen, indem wir darüber nachdenken, was kein Wissen ist.“ Adam Morton ist emeritierter Professor für Moralphilosophie der University of British Columbia.

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Jonathan Dancy vertritt den moralischen Partikularismus

Jonathan Dancy glaubt, dass objektive Gründe den Menschen direkt zum Handeln motivieren können. Seiner Meinung nach begründet der Mensch seine Handlungen durch den Verweis auf Tatsachen. In vielen seiner Arbeiten vertritt Dancy den moralischen Partikularismus, in denen er bestreitet, dass es moralische Prinzipien geben muss, die in allgemeiner Form bestimmen, was ein Handeln richtig macht. In anderen Schriften entwickelt der Philosoph den moralphilosophischen Intuitionismus weiter. Er geht davon aus, dass moralische Urteile objektiv wahr sein können und dass der Mensch im Einzelfall dank seines Urteilsvermögens herausfinden kann, welche seiner Handlungen richtig sind.

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Seit 40 Jahren schreibt Frederick Forsyth Bestseller

Frederick Forsyth gelang mit seinem Roman „Der Schakal“ vor rund vierzig Jahren der schriftstellerische Durchbruch. In dem Buch geht es um ein geplantes Attentat auf den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle. In den vier Jahrzehnten hat er dreizehn Romane geschrieben, die 70 Millionen Käufer fanden. Die Politthriller von Frederick Forsyth zeichnen sich durch ein hohes Maß an Einfallsreichtum und Phantasie aus. Der Bestsellerautor ist einer, der genau hinschaut und zuhört und penibel recherchiert, bevor er einen neuen Roman beginnt. Manchmal vergleicht er sein Schreiben mit der Arbeit eines Journalisten oder Reporters.

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