Erich Fromm spekuliert über das richtige Lesen

Was für das Gespräch gilt, trifft gleichermaßen für das Lesen zu, das laut Erich Fromm eine Zwiesprache zwischen Autor und Leser ist oder sein sollte. Selbstverständlich ist es beim Lesen, ebenso wie beim Gespräch wichtig, was jemand liest oder mit wem er redet. Einen kunstlosen, billig gemachten Roman zu lesen ist eine Art des Tagträumens und eine Flucht aus der Gegenwart, die mitunter schmerzt, vor allem in den Zeiten der Wirtschaftskrise. Dieser Lesestoff gestattet keine produktive Reaktion des Lesers, der Text wird geschluckt und verdaut wie eine bedeutungslose Fernsehsendung oder die Kartoffelchips, die der Mensch beim Zuschauen isst.

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Der Abenteurer und Romantiker Douglas Fairbanks sen.

Der Schauspieler Douglas Fairbanks sen. zeichnete sich durch seine tänzerische Vitalität, seine exzellente Körperbeherrschung und einem umwerfend guten Aussehen aus. Er hatte dunkle wallenden Locken, das Grinsen eines Piraten und attraktive Fältchen um die Augen. Wenn er einer Frau in seinen Filmen seine Liebe erklärte oder einen Heiratsantrag machte, gingen immer eine Reihe von Schwertkämpfen, Reisen voller Gefahren oder hervorragende Leistungen im Bergsteigen oder Reiten voraus. Er war zwar auf der einen Seite der geborene Haudegen, konnte aber auch mit Ehrwürdigkeit eines Priesters in das Schlafzimmer der Prinzessin schleichen, wie er es zum Beispiel in dem Film „Der Dieb von Bagdad“ tat.

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Charlton Heston war der König des Kostümfilms

Bevor Charlton Heston als Schauspieler 1950 mit dem Film „Stadt im Dunkeln“ bekannt wurde, hatte er in der Schule Theater gespielt und auf der Bühne am Broadway erste Erfolge gefeiert. Die Glanzzeit Hollywoods war gerade erloschen, da die Zuschauer lieber zu Hause blieben und Fernsehen schauten. Das Kino reagierte auf den eklatanten Schwund der Zuschauer mit monumentalen Filmen, in denen Statistenheere dominierten und die im Breitwandformat ausgestrahlt wurden. Das Kino dieser Zeit verlangte keine feinsinnigen Charakterdarsteller, sondern einprägsame, eindimensionale Figuren.

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Paul Newman bleibt in Hollywood unvergessen

Paul Newman wurde zu einem der größten Stars Hollywoods, weil nicht nur die Frauen sein umwerfend gutes Aussehen bewunderten, sondern auch die Männer und Kritiker an seinem Schwung und seiner Energie Gefallen fanden. Sein Lächeln und seine berühmten blauen Augen strahlten auf der einen Seite Respektlosigkeit und auf der anderen Seite eine sehr sympathisch machende Selbstironie aus.

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Ernest Hemingway: "Der Mensch darf nicht aufgeben"

Das Leben Ernest Hemingways spiegelt sich in den Helden seiner Romane und Kurzgeschichten. Der Schriftsteller und seine Hauptdarsteller suchten verzweifelt nach Sinn und Halt in einer Welt, die keine Orientierung mehr bot und vom Verlust der Werte gekennzeichnet war. Hemingway und seine Helden setzten der Welt ihre Abenteuerlust und Lebenslust entgegen, die sich gegen den Tod behaupten mussten. Denn Hemingway war der Ansicht, dass das Leben erst mit der Begegnung und der Konfrontation mit dem Tod, Würde und Wert erlangt.

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