Tomáš Sedláček erklärt den blinden Konsum zur Droge

Die Gier ist für den Ökonomen Tomáš Sedláček auf der einen Seite der Motor des Fortschritts, auf der anderen Seite aber die Ursache des Absturzes der Wirtschaft. Schon in den ältesten Geschichten der Menschheit wird davon erzählt, dass die Gier stets diesen Januskopf besitzt. Tomáš Sedláček erklärt: „Ständig unzufrieden zu sein, mehr zu begehren, scheint ein angeborenes Naturphänomen zu sein und das Herz unserer Zivilisation zu bilden. Die Ursünde des ersten Menschenpaares im Garten Eden war die Folge von Gier.“ In seinem Bestseller „Die Ökonomie von Gut und Böse“ legt der tschechische Wirtschaftswissenschaftler Tomáš Sedláček die Verwurzlung der Wirtschaft in der Kulturgeschichte der Menschheit frei.

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James Dyson erfand den Staubsauger ohne Staubbeutel

Der britische Staubsauger-Erfinder James Dyson hinterfragt alles und gibt niemals auf. Mit diesen Maximen ist er zum Milliardär geworden. Als wissenschaftliche Faustregel galt, dass man das Rad nicht neu erfinden müsse – aber genau das stimmt nicht. James Dyson nimmt ein alltägliches Stück Technik wie einen Staubsauger, eine Waschmaschine oder einen Händetrockner und erfindet dann diesen Gegenstand ganz einfach noch einmal neu. Vor allem mit dem von ihm erdachten Staubsauger, der keinen Staubbeutel braucht, hat James Dyson in den vergangenen zwanzig Jahren sein Vermögen verdient. Laut „Sunday Times“ sollen es inzwischen 1,8 Milliarden Euro sein. Der geniale Erfinder hat seine Firma aus dem Nichts aufgebaut und ist heute in zahlreichen Ländern der Erde Marktführer bei Staubsaugern.

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Carl Benz baute Autos im industriellen Stil

Carl Benz wurde 1844 in Karlsruhe geboren. Der Vater starb, als Carl zwei Jahre alt war. Dennoch ermöglichte seine Mutter ihrem Sohn trotz bescheidener Mittel eine solide Ausbildung. Carl Benz besuchte das Lyzeum, experimentierte mit Chemikalien und baute optische Geräte. Sein erstes Einkommen verdiente er mit Fotografien und der Reparatur von Uhren. Von 1860 bis 1864 studierte Carl Benz am Polytechnikum in Karlsruhe.

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Rudolf Diesel erfindet den Dieselmotor

Der Dieselmotor gehört zu den Bahnbrechenden Neuerungen, die viele weitere technische Entwicklungen im 20. Jahrhundert erst möglich machten. Vor allem in Kraftwerken und Schiffen verdrängte die Erfindung Diesels völlig jede andere Antriebsform. Der Einbau der Dieselmotoren in Lastwägen und Personenautos begann erst nach dem Tod des genialen Erfinders. Rudolf Diesel hatte mit einem kleinen Team von 1893 bis 1897 seine „Wärmekraftmaschine“ entwickelt. Die Lizenzeinnahmen des Dieselmotors brachten Rudolf Diesel so viel Geld ein, dass er sich eine Villa im noblen Münchner Bogenhausen kaufen und sich einen großbürgerlichen Lebensstil leisten konnte.

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Der geniale Autopionier Gottlieb Daimler

Zusammen mit Wilhelm Maybach konstruiert er einen Stahlradwagen, den er mit einem Zweizylinder ausrüstet. Das Kühlwasser lässt er in den Stahlrohren des Rahmens zirkulieren. Der Motor leistet 1,5 PS. Zum ersten Mal wird in das Fahrzeug ein richtiges Getriebe mit Zahnrädern eingebaut. 1889 ist der Wagen „Motor Quadricycle“ auf der Weltausstellung in Paris zu sehen. 1890 gründet Gottlieb Daimler gemeinsam mit Investoren die Daimler-Motoren-Gesellschaft, die DMG. Gottfried Daimler glaubte immer an die Motorisierung der Massen, doch erleben durfte er sie nicht mehr. Der Autopionier starb am 6. März 1900, im Alter von 65 Jahren.

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