Das Böse ist das Fremde und radikal Andere

Das Böse. Dunkel, geheimnisvoll, furchteinflößend. Als das Unfassbare schlechthin, das menschliches Vertrauen in die Welt erschüttert, reizt es zu Dämonisierungen

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Das Dritte Reich war eine Gewaltherrschaft ohne Beispiel

Der neue Band „Das Dritte Reich“ von Ulrich Herbert, das in der Reihe „Wissen“ des C. H. Beck Verlag erschienen

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Massenmörder ist heutzutage eine Karriere geworden

„Sinnlose“ Massenmorde gehören zu den großen Gesten in den Konsumgesellschaften des 21. Jahrhunderts. Wolfgang Schmidbauer stellt fest: „Sie werden zunehmen

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Die Nationalsozialisten verabscheuten die Demokratie

Die nationalsozialistische Herrschaft in Deutschland seit dem Jahr 1933, die sich im Zweiten Weltkrieg auch über weite Teile Europas ausdehnte,

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Paul Nolte beschreibt die scheinbaren Vorzüge der Diktatur

Selbst in Großbritannien und Amerika kamen in der Zwischenkriegszeit neue Zweifel an der Demokratie auf, doch diese Zweifel griffen im

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Der älteste Feind des Menschen ist der Fremde

Für Alexander Mitscherlich ist es undenkbar, dass zwischen menschlicher Aggressivität und den Kriegen in aller Welt kein kausaler Zusammenhang besteht. Als Beispiel nennt er die Naziherrschaft im Dritten Reich, in welchem dem Krieg gegen innere Feinde der erklärte Eroberungskrieg gegen äußere folgte. Krieg ist für ihn eine Form kollektiver Aggression. Sobald sich allerdings eine historische Distanz zu einem Krieg herstellt, wird es für die Menschen in den allermeisten Fällen fraglich, ob das erklärte Kriegsziel das Sterben des einzelnen zu rechtfertigen vermochte.

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Milliarden von Menschen leben in bitterster Armut

Dass täglich etwa 50.000 Menschen an armutsbedingten Krankheiten sterben, bezeichnet der Philosoph Thomas Pogge als Massenmord. 300 Millionen Armutstote habe es seit dem Ende des Kalten Krieges gegeben. Die Bürger der reichen Länder seien an diesem Verbrechen mitschuldig. Thomas Pogge lehrt in Yale als Leitner-Stiftungsprofessor Philosophie und internationale Angelegenheiten. Der 1953 geborene Deutsche lebt seit fast dreißig Jahren in den USA. Zu seinen Vordenkern zählt er Immanuel Kant, der einer der Ersten war, der Recht und Gerechtigkeit kosmopolitisch verstanden hat. Von Kant stammt der Ausspruch, dass eine Rechtsverletzung an einem Platz der Erde, an allen gefühlt wird.

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