Max Frisch macht sich Gedanken über die Lyrik

Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch schreibt 1947 in seinem Tagebuch folgendes über die Lyriker: „Die Poeten, wenn sie Poesie machen, die hinter ihrem und unserem Bewusstsein zurückbleibt, sperrt man nur darum nicht ein, weil der Schaden, den sie anrichten, nur sie selbst trifft.“ Aber kein bewusster Zeitgenosse nimmt sie dann mehr ernst. Für Max Frisch gibt es im Gegensatz der modernen Lyrik in England und Frankreich, offensichtlich wenig deutsche Gedichte, die nicht schon in ihrer Metaphorik antiquiert sind. Sie klingen seiner Meinung zwar oft großartig, haben aber dennoch meistens keine Sprache. Sie durchdringen nicht sprachlich die Welt, die die Menschen umstellt.

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Das Radio profitiert von der digitalen Entwicklung

Als durch das Internet plötzlich jeder sein eigenes Radioprogramm machen konnte, dachten viele Medienexperten, das Ende des Radios wäre gekommen. Doch sie haben sich geirrt – das Radio ist nach wie vor beliebt. Heute hören immer noch 58 Millionen Bürger in Deutschland täglich Radio, im Schnitt vier Stunden lang. Aus der aktuellen Media-Analyse Radio geht hervor, dass die Zahl der Radiohörer vom Jahr 2000 bis heute nur leicht zurückgegangen ist – von 79 auf 76,3 Prozent. Seit drei Jahren hören die Menschen sogar wieder länger Radio als in den Jahren davor.

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