James Dyson erfand den Staubsauger ohne Staubbeutel

Der britische Staubsauger-Erfinder James Dyson hinterfragt alles und gibt niemals auf. Mit diesen Maximen ist er zum Milliardär geworden. Als wissenschaftliche Faustregel galt, dass man das Rad nicht neu erfinden müsse – aber genau das stimmt nicht. James Dyson nimmt ein alltägliches Stück Technik wie einen Staubsauger, eine Waschmaschine oder einen Händetrockner und erfindet dann diesen Gegenstand ganz einfach noch einmal neu. Vor allem mit dem von ihm erdachten Staubsauger, der keinen Staubbeutel braucht, hat James Dyson in den vergangenen zwanzig Jahren sein Vermögen verdient. Laut „Sunday Times“ sollen es inzwischen 1,8 Milliarden Euro sein. Der geniale Erfinder hat seine Firma aus dem Nichts aufgebaut und ist heute in zahlreichen Ländern der Erde Marktführer bei Staubsaugern.

 Die Ingenieure von Dyson wollen den Elektromotor neu erfinden

In der Forschungsabteilung und in der Entwicklungssparte seines Unternehmens in Malmesbury arbeiten rund 600 Ingenieure an neuen Produkten. James Dyson, der Chef der Ideenfabrik, ist auch im Alter von 64 Jahren noch immer ein Nonkonformist. Er sagt: „Wenn ich Unternehmensgründern etwas empfehlen soll, dann würde ich ihnen raten: Macht das Gegenteil von dem, was euch geraten wird. Mich haben damals alle meine Freunde und Bekannten aus dem Geschäftsleben davor gewarnt, mit meinem eigenen Staubsauger die großen Markenhersteller herausfordern zu wollen.“

James Dyson wollte schon immer anders sein als alle anderen. Der Erfinder sagt: „Ich habe keine besondere Wertschätzung für Erfahrung, mir ist Naivität und Neugierde wichtiger. Wir wollen die Dinge neu angehen, deshalb ist Erfahrung für uns wertlos.“ Den Forschungsbereich der Firma dürfen keine Besucher betreten. Der Gründer fürchtet sich vor dem Diebstahl seiner Ideen. Zeit und Geld spielen in seinem Unternehmen eine eher untergeordnete Rolle. Die Ingenieure bei Dyson arbeiten zum Beispiel seit zwölf Jahren daran, den Elektromotor, den es schon seit gut 200 Jahren gibt, neu zu erfinden.

Die wahre Forschungsarbeit ist für James Dyson ein Akt des Vertrauens

Der „Digitalmotor“ wie er genant wird, ist leichter und kleiner und arbeitet mit höheren Drehzahlen als ein gewöhnlicher Elektromotor. Der neue Motor kostet allerdings in der Herstellung das Dreifache und befindet sich immer noch in der Versuchsphase. James Dyson sagt: „Ich habe mich nie getraut, zusammenzuzählen, wie viel Geld wir bisher in den Motor investiert haben. Das ist wahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit: ein Akt großes Vertrauens, dass diese Technologie irgendwann funktionieren wird.“

James Dyson, der ein großes Bewunderer des Mittelstands in Deutschland ist, sagt: „Wir denken langfristig. Da bin ich mehr Deutscher als Brite.“ Der britische Erfinder würde nie ein Produkt auf den Markt bringen, das nicht völlig ausgereift ist. James Dyson erklärt: „Entscheidend ist nicht, ob der Markt danach ruft, sondern, ob dein Produkt so weit ist.“ Im Eingangsbereich seiner Firma hat er eine Tafel mit Zitaten des berühmten Erfinders Thomas Edison aufgestellt. Einer lautet: „Viele Fehlschläge im Leben sind darauf zurückzuführen, dass die Leute nicht wussten, wie nah sie dem Erfolg waren, als sie aufgaben.“

Von Hans Klumbies

 

 

 

 

 


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1 Kommentar

  1. Matthias sagt:

    Durch diese starken Unterschiede in der Sexualität zwischen Mann und Frau muss man eben aufeinander eingehen, damit auch die Frau zum Orgasmus kommen kann. Durch das Wohlbefinden beiderseits und eine entsprechende Stimulation sollte es aber beiden Geschlechtern möglich sein den Orgasmus zu erreichen. Durch eine intensive Stimulation der Klitoris ist es möglich, der Frau das Erlangen eines Orgasmus zu erleichtern ( siehe http://harri-wettstein.de/orgasmus-der-frau )

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