Das Universum des genialen Physikers Albert Einstein

Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Neben seiner Genialität als Wissenschaftler zieht sich ein weiterer Charakterzug durch das Leben des weltberühmten Physikers: seine starke Abneigung gegen jegliche Form von Autorität. Seine Schulausbildung in München am Luitpoldgymnasium brach er im Alter von 15 Jahren ab, da er den militärartigen Unterricht nicht ertragen konnte. Für Albert Einstein war es das Schlimmste, wenn eine Schule mit den Methoden der Gewalt, der Angst und der künstlichen Autorität arbeitet. Er war der Meinung, dass diese Unterrichtsmethoden einen unterwürfigen Untertan produzieren würden.

Albert Einstein: „Die Schule soll das Selbstvertrauen der Schüler fördern“

Albert Einstein wollte einen Unterricht, der die gesunden Gefühle, die Aufrichtigkeit und das Selbstvertrauen der Schüler fördern sollte. Nachdem er seine Schulausbildung abgebrochen hatte, überredete er seine Eltern für ihn die deutsche Staatsbürgerschaft aufzulösen. Gleichzeitig verließ er die israelitische Glaubensgemeinschaft. Nachdem er das Abitur an einer Kantonsschule in Aarau nachgeholt hatte, studierte Albert Einstein ohne großen Eifer Physik in Zürich.

Trotzdem beendete Albert Einstein im Jahre 1900 sein Studium mit einem ordentlichen Abschluss. Nach dem Studium arbeitete er als Hilfslehrer und am Patentamt in Bern als Prüfer. Während dieser Zeit reiften im Selbststudium die Gedanken, die Albert Einstein 1905 veröffentlichte und die das Bild der Welt revolutionieren sollten.

Albert Einstein erhält 1921 den Nobelpreis für Physik

Albert Einstein verblüffte die Wissenschaftswelt mit drei Arbeiten, von denen jede allein schon gereicht hätte, um in den Olymp der Physiker einzuziehen. Dazu zählten die Theorie der Brownschen Molekularbewegung, die Lichtquantenhypothese, für die Einstein 1921 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde, sowie die spezielle Relativitätstheorie. Sechs Jahre vorher hatte er als Professor in Berlin die allgemeine Relativitätstheorie entwickelt.

In der speziellen Relativitätstheorie erklärte Albert Einstein die Lichtgeschwindigkeit zu einer absoluten Grenzgeschwindigkeit und stellte einen Zusammenhang zwischen Zeit und Bewegung her. Kurz darauf formulierte er die weltberühmte Formel E=mc2, in der er die Äquivalenz zwischen Masse und Energie ausdrückt. In seiner Schrift über die Brownsche Molekularbewegung deutete Albert Einstein die Zitterbewegung mikroskopisch kleiner Teilchen in einem Tropfen Flüssigkeit als die Folge von Stößen mit den Molekülen und Atomen der Flüssigkeit.

Er bestärkte damit die atomistische Auffassung von der Materie und die Definition der Wärme als Bewegung von Molekülen und Atomen. In seiner Schrift über die Lichtquantenhypothese forderte Albert Einstein, dass die Energie des Lichts nicht beliebige Werte annehmen könne, sondern nur Vielfache kleinster Werte, deren Größe durch die Plancksche Konstante „h“ charakterisiert ist.

In ein Land der Massenmörder kehrte Albert Einstein nicht mehr zurück

Albert Einstein war nicht nur ein genialer Wissenschaftler, sondern auch ein sehr politischer Mensch. Er engagierte sich für den Pazifismus, den Internationalismus und den Sozialismus. Außerdem solidarisierte er sich unter dem Eindruck des wachsenden Antisemitismus in Deutschland zunehmend mit dem Zionismus, wodurch er sich den Hass nationalistisch gesinnter Kreise zuzog, die sich bis zur Mordhetze steigerten.

Nach der Machtübernahme der Nazis im Jahre 1933 kehrte er von einem Aufenthalt in Amerika nicht mehr nach Deutschland zurück. Bis zu seinem Tod am 18. April 1955 in Princeton hat Einstein nie mehr deutschen Boden betreten. Angesichts der Judenvernichtung durch die Nazis, hatte sich Deutschland für ihn in ein Land der Massenmörder verwandelt.

Von Hans Klumbies

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.