Auf den Kapverdischen Inseln gibt es keinen Massentourismus

Die Kapverdischen Inseln sind reich an faszinierenden Landschaften, an Schluchten und Bergen, grünen Tälern und Wüsten, kleinen Buchten und weiten Stränden. Dazu kommt die kreolische Kultur, soweit um sich greifend wie das Meer und so vielfältig wie die Landschaften auf Cabo Verde. Jede der Kapverdischen Inseln ist eine Welt für sich und bietet perfekte Urlaubsmöglichkeiten für Individualreisende. Sonne, Sand und Meer kennzeichnen beispielsweise die flache Badeinsel Sal. Hier herrschen ideale Bedingungen für allen Arten von Wassersport wie Wind- und Kitesurfen, Wellenreiten oder Tauchen. Badeurlauber finden hier kilometerlange Sandstrände vor. Das Zentrum des Tourismus auf Sal ist die Stadt Santa Maria. Der Ort ist auch der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Salinen in Pedra Lume oder dem Hafenort Palmeira.

Auf Boa Vista gibt es über 20 Kilometer lange Sandstrände

Im Reiseführer „Cabo Verde“ haben die Autoren alle neun Kapverdischen Inseln sehr detailliert und mit großer Ortskenntnis beschrieben. Eine davon ist Boa Vista, die Insel mit ihren hellgelben Sanddünen und mehreren, bis über 20 Kilometer lange Sandstrände. An der Küste herrscht ein ideales Umfeld zum Baden, Surfen und Tauchen. Im Inneren der Insel verbringen Radsportler, Streckenwanderer und Ultra-Marathonläufer ihren Urlaub. Maio ist eine flache und trockene Insel mit ausgedehnten feinsandigen Stränden. Hier finden die Feriengäste Ruhe und Entspannung abseits der Touristenzentren.

Santiago ist die größte, mittelgebirgige Insel von Cabo Verde. In Cidade Velha können Touristen auf Tuchfühlung mit der Geschichte gehen. Hier machten die großen Seefahrer Station und der transnationale Sklavenhandel nahm hier seinen Anfang. Lucente Fortes und Pitt Reitmaier schreiben: „Schöne Wanderungen und Mountainbikefahrten machen Santiago zur Insel mit den vielfältigsten Möglichkeiten für einen Aktivurlaub.“ Auf Fogo findet der Gast bizarre Mondlandschaften aus schwarzer Lava und Aschen vor. Fogo ist eine Insel für Bergwanderer und Kulturfreunde.

Santo Antão ist ein wahres Paradies für Wanderer

Brava ist die kleinste der bewohnten Kapverdischen Inseln. Sie ist grüner und kühler als ihre Nachbarinnen. Hier gibt es schöne Wanderrouten in mittelgebirgiger Landschaft. Sehenswert ist die kleine Stadt Vila Nova Sintra, die hoch über dem Meer liegt und seit der Kolonialzeit wenig von ihrer architektonischen Substanz und Schönheit verloren hat. In São Vicente ist besonders Porto Grande beeindruckend, die größte und schönste Hafenbucht der Kapverdischen Inseln. Mindelo, die zweigrößte Stadt des Archipels ist der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt.

Die fantastische Bergwelt, der im Nordwesten dauerhaft grünen Insel Santo Antão macht sie zu einem Paradies für Wanderer. Die Autoren schreiben: „Der landschaftliche Reichtum reicht von tropischen Tälern bis zu vulkanischen Mondlandschaften.“ Die Infrastruktur ist ländlich, die Quartiere familiär. Den beschaulichen Charme von São Nicolau haben bis jetzt erst sehr wenige Touristen entdeckt. Auch hier gibt es große Sandstrände, einsame Badebuchten. Ein besonderer Anziehungspunkt sind hier die rekordverdächtigen Reviere für Sportfischer.

Cabo Verde

Kapverdische Inseln

Lucente Fortes / Pitt Reitmaier

Verlag: Reise Know-how

Broschierte Ausgabe: 588 Seiten, 7. Auflage: 2013/2014

ISBN: 978-3-8317-2359-1, 23,90 Euro

Von Hans Klumbies

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