Neue Technologien ermöglichen ein gutes Leben ohne Umweltschäden

Unter dem Begriff „Degrowth“ versteht man eine Wachstumsrücknahme in der Wirtschaft. Hannah Ritchie ergänzt: „Dieser Ansatz basiert darauf, dass in der Vergangenheit Wirtschaftswachstum mit einem ressourcenintensiven Lebensstil verbunden war. Wir wurden wohlhabender und verwendeten mehr fossile Energieträger, unser CO2-Abdruck wurde größer, und wir nutzen mehr Land und aßen mehr Fleisch.“ Und ja, in einer Welt ohne technologischen Wandel werden wir auf weiterhin auf fossiler Energie, Benzinautos und ineffizienten Eigenheimen sitzen bleiben. Aber neue Technologien ermöglichen es uns inzwischen, ein gutes und angenehmes Leben zu führen, das nicht umweltschädlich sein muss. In reichen Ländern nehmen die CO2-Emissionen ab, ebenso der Energieverbrauch, die Entwaldung, der Düngereinsatz, die Überfischung, die Plastik- und Wasserverschmutzung – und gleichzeitig hören die Länder nicht auf, immer reicher zu werden. Dr. Hannah Ritchie ist Senior Researcher im Programm für globale Entwicklung an der Universität Oxford.

Weiterlesen