Ende der 1980er-Jahre zogen die ersten PCs in die Haushalte ein. Rüdiger Maas blickt zurück: „Daten wurden auf sogenannten Floppy Disks gespeichert, die weniger Datenvolumen hatten, als ein simples Smartphone-Foto heute in Anspruch nimmt. Walkman, Discman, CDs, Spielkonsolen oder Gameboys gehörten zum Alltag – der Gameboy hatte übrigens schon eine größere Prozessorleistung als das erste Spaceshuttle.“ Das Internet wurde erfunden und die Digitalisierung nahm Fahrt auf, breitete sich auf immer mehr Lebens- und Arbeitsbereiche der Menschen aus. Erste Diskussionen über den Umgang mit Medien und Daten, vor allem aber über die Gefahren des Videospielkonsums entbrannten in den 1990ern. Sind Kriegsspiele gewaltverherrlichend? Hat es schädliche Folgen, wenn Kinder einen eigenen Computer oder ein eigenes TV-Gerat mit Spielkonsole im Zimmer haben? Rüdiger Maas studierte in Deutschland und Japan Psychologie. Er ist Gründer und Leiter eines Instituts für Generationenforschung.