Zum ersten Mal sind heute die globalen Lebensgrundlagen bedroht

Das Buch „Aufbruch“ von Stefan Klein nimmt den Widerstand gegen Veränderung ernst. Es betrachtet ihn weniger als eine Folge besonderer Umstände, sondern vielmehr unserer zutiefst widersprüchlichen Natur. Stefan Klein ergänzt: „Einerseits ist Neugier einer der stärksten Antriebe des Menschen, andererseits lehnen wir Neues instinktiv ab. Einerseits sehen wir uns nach einem besseren Leben, andererseits wollen wir unsere private Welt bewahren.“ Es ist keine Besonderheit unserer Zeit, dass Menschen keine Veränderung wollen. Auch frühere Generationen standen Neuem ablehnend, allenfalls zwiespältig gegenüber. Doch zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte sind die globalen Lebensgrundlagen bedroht. Die Frage, wie viel Veränderung uns angenehm wäre, stellt sich nicht mehr. Sie kommt so oder so. Stefan Klein zählt zu den erfolgreichsten Wissenschaftsautoren der deutschen Sprache. Er studierte Physik und analytische Philosophie in München, Grenoble und Freiburg.

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