Harold James stellt fest: „Die damals entwickelten Ideen – wie Technokratie, Geopolitik, Multilateralismus, Globalismus, Neoliberalismus – sollten die obsolet gewordenen Konzepte des vergangenen Jahrhunderts ablösen. Sie prägten den Rest des Jahrhunderts, auch wenn nach 1945 und dem Sieg über den europäischen Faschismus wieder Normalität und Ordnung einzukehren schienen.“ Gegen Ende des 20. Jahrhunderts war ein weiteres Buzzword aus der Taufe gehoben: Globalisierung. Es schien eine andere Beschreibung des entrückten Molochs zu sein, der die individuellen Entscheidungen veränderte und nationalpolitische Programme sowohl schwieriger als auch komplexer werden ließ. Das Konzept des Multilateralismus war ein Gegenentwurf zur Hegemonie und dem zunehmend populären Begriff der Geopolitik, der globale Politik auf Interaktionen basierend auf physische Geografie reduzierte. Harold James hat eine Lehrstuhl für Geschichte an der Princeton University inne und ist Professor für Internationale Politik an der dortigen School of Public and International Affairs.