John Adams, der zweite Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, schrieb: „Die Institutionen, die wir heute in Amerika ins Leben rufen, werden auch in tausenden von Jahren nicht ganz verschwunden sein. Es ist daher von äußerster Wichtigkeit, es richtig anzugehen. Wenn wir einen falschen Anfang machen, dann werden sie nie mehr, oder nur durch einen Glücksfall, auf den rechten Weg zurückfinden.“ William MacAskill weiß: „Die Gründerväter der Vereinigten Staaten bedienten sich bei Ideen, die fast zwei Jahrtausende zuvor formuliert worden waren.“ Der Gedanke der Gewaltenteilung ging auf John Locke und Baron de Montesquieu zurück. Die heute lebenden Menschen müssen gar nicht so einflussreich sein wie Thukydides oder Benjamin Franklin, um mit ihren Handlungen Einfluss auf die Zukunft zu nehmen. William MacAskill ist außerordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Oxford.
Luftverschmutzung
Die westliche Welt hat großes Glück
Hannah Ritchie ist bewusst, was für ein Glück sie hat, dass sie einen Schulabschluss machen durfte. Besonders als Mädchen. Sie fordert: „In der westlichen Welt sollten wir mehr zu schätzen wissen, was für ein großes Glück wir hier haben. Die Welt die wir gestalten und in der es bessere Gesundheitsversorgung, Technologien, Konnektivität und bahnbrechende Erfindungen gibt, verdanken wir der Macht von Bildung und Erziehung.“ Im Jahr 1820 hatten nur zehn Prozent der Erwachsenen weltweit grundlegende Lesekenntnisse. Das hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts schnell verändert. Im Jahr 1950 konnten bereits mehr als die Hälfte aller Erwachsenen lesen. Heute sind wir bei fast 90 Prozent angekommen. Dr. Hannah Ritchie ist Senior Researcher im Programm für globale Entwicklung an der Universität Oxford.