Spezifische Phobien können den Alltag massiv beinträchtigen

Am verbreitetsten unter den spezifischen Phobien ist die Angst vor Krabbeltieren wie Spinnen, gefolgt von Höhenangst, Angst vor Zahnbehandlungen und Angst vor Schlangen. Franca Cerutti stellt fest: „Menschen mit spezifischen Phobien werden häufig ein bisschen belächelt. Charakteristisch für diese Art von Phobien ist nun mal, dass der Auslöser bei anderen Menschen kaum Emotionen hervorruft.“ Das Ausmaß an Angst und der dringende Wunsch, die auslösenden Umstände zu vermeiden, kommt den Betroffenen selbst oft irrational und übertrieben vor. Und dennoch: Spezifische Phobien fußen auf biologischen Grundlagen und können den Alltag und die freie Entfaltung von Menschen massiv beeinträchtigen. Sie haben Krankheitswert. In ihrem Buch „Psychologie to go! Wie verrückt sind wir eigentlich?“ erklärt die Psychotherapeutin mit eigener Praxis und Podcasterin Franca Cerutti, was im Körper eines Menschen bei psychischen Erkrankungen, die oft unseren Alltag erschweren, konkret passiert.

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