Im Jahr 2017 hatte die Hälfte der Menschheit einen Online-Zugang

Im Jahr 1993 wurde das World Wide Web (WWW) öffentlich zugänglich gemacht. Andrea Römmele stellt fest: „In den darauffolgenden Jahren stieg die Zahl der Nutzer global rasant an – 2005 nutzten bereits eine Milliarde Menschen weltweit das Internet. 2017 hatte die Hälfte der Menschheit einen Online-Zugang.“ Allerdings unterschieden sich die jeweiligen Weltregionen bis heute stark, wenn es um die Anzahl von Menschen mit und ohne Internetzugang geht. Noch 2022 hatten laut Statistischem Bundesamt immer noch 34 Prozent der Weltbevölkerung keinen Zugang zum Internet, was rund 2,7 Milliarden Menschen entspricht. Schaut man sich die Verteilung nach unterschiedlichen Ländern an, so werden große Unterschiede sichtbar. Andrea Römmele ist Professorin für Politische Kommunikation und Vizepräsidentin an der Hertie School in Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Demokratie, Wahlen und politische Parteien.

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