Ab Mitte der 1960er-Jahre entstanden No-Future-Bewegungen

Die ab Mitte der 1960er- bis Mitte der 1970er-Jahre Geborenen erlebten in ihrer Jugend unter anderem das Reaktorunglück von Tschernobyl, den Kalten Krieg und sein Ende, den Fall der Berliner Mauer. Rüdiger Maas erklärt: „Es entstand eine Generation, die das Weltuntergangsszenario rund um den berühmten Roten Kopf zelebrieren musste, den entweder die USA oder Russland beziehungsweise die UdSSR betätigen und damit einen Atomkrieg beginnen könnten.“ Ein Kopfdruck, und die Erde ist Geschichte. Die Vorstellung prägte viele Filme und die Popkultur. No-Future-Bewegungen entstanden. Die Antwort auf die Neue Deutsche Welle folgten die Dunkle Welle, später auch Gothic genannt. Auf die Hippies folgten die Punks, auf Pop der Schlager und Heavy Metal, später Grunge, Westcoast-Punk, Rap und Hip-Hop. Rüdiger Maas studierte in Deutschland und Japan Psychologie. Er ist Gründer und Leiter eines Instituts für Generationenforschung.

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