Im Dürresommer 2019 vertrockneten 110.000 Hektar Wald

Die Klimakrise wirkt inzwischen mehr oder weniger stark auf fast alle Naturkreisläufe ein. Dirk Steffens und Fritz Habekuss nennen ein Beispiel: „Auch auf die Landwirtschaft. Die Faustregel für Getreide: Mit jedem Grad Temperaturanstieg geht die Ernte um mindestens zehn Prozent zurück.“ In Deutschland richtete allein der Dürresommer 2019, der auf den extrem heißen und trockenen Sommer 2018 folgte, immensen Schaden am: 110.000 Hektar Wald vertrockneten, dabei erstmals großflächig auch die Buchen, die bis dahin als besonders resistent galten. Nur die Schäden aufzuräumen kostete zwei Millionen Euro – da war das Pflanzen neuer Wälder noch nicht mit eingerechnet. In ihrem Buch „Über Leben“ erzählen der Moderator der Dokumentationsreihe „Terra X“ Dirk Steffens und Fritz Habekuss, der als Redakteur bei der „ZEIT“ arbeitet, von der Vielfalt der Natur und der Schönheit der Erde.

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