Aristoteles unterscheidet vier Arten von Gegensätzen

Die Gegensatzlehre des Aristoteles erklärt das Dazwischen zum Ort des Umschlages, an dem Konversionen möglich sind. Hans Rudi Fischer ergänzt: „Nur dort, wo es Entgegengesetzes gibt, kann sich etwas – über ein Dazwischen – verändern oder sich verkehren.“ Welche Art des Gegensatzes lässt ein solches Dazwischen zu? Aristoteles unterscheidet vier Arten von Gegensätzen: den kontradiktorischen, den konträren, den privativen und den relativen Gegensatz. Hans Rudi Fischer konzentriert sich hier auf die beiden wichtigsten Gegensätze – die häufig verwechselt werden – nämlich die kontradiktorischen und den konträren. Der Terminus Gegensatz ist das Pendant zum Begriff Widerspruch. Ein Widerspruch ist ein Gegensatz, der aus einer gleichzeitigen Bejahung und Verneinung – Negation – einer Aussage besteht. Hans Rudi Fischer ist Philosoph und Psychologe. Seit 30 Jahren arbeitet er als Lehrender Therapeut, Coach und Organisationsberater.

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