Die Mär von der „alternden Gesellschaft“ begleitet uns schon lange

Das neue Buch „Die erfundene Bedrohung“ von Andreas Hoffmann will nicht belehren, sondern eine Geschichte erzählen ohne surrenden Alarmton. Der Autor schreibt: „Sie werden sehen, wie leicht sich Angst einreden lässt, Sie werden sehen, dass die Angst oft überflüssig ist, und vielleicht sehen sie die Welt danach etwas positiver.“ Die Mär von der „alternden Gesellschaft“ begleitet uns schon lange – seit dem Zeitpunkt, zu dem die Wissenschaft unsere Lebenszeit verlängert hat. Wir leben länger, arbeiten kürzer, zeugen weniger Kinder und haben mehr Alte. Wir tun seit über 100 Jahren exakt das, was uns scheinbar bald in Verderben stürzen wird. Kein ein Thema zieht die Massen so an wie die Idee, dass wir die Dinge in Zukunft nicht geregelt bekommen. Andreas Hoffmann ist Journalist. Als diplomierter Volkswirt schreibt er über Sozial-, Gesundheits- und Wirtschaftspolitik.

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