Der ökologische Weihnachtsbaum

Immer mehr Deutsche lehnen Weihnachtsbäume ab, die mit chemischen Spritzmitteln großgezogen worden sind und stellen sich lieber eine Öko-Tanne ins Wohnzimmer. Die Waldschutzorganisation Robin Wood rät, Weihnachtsbäume aus Forstbetrieben oder Weihnachtsbaumkulturen zu kaufen, die nach ökologischen Regeln bewirtschaftet werden. Erkennen kann der Verbraucher dies am Siegel des FSC (Forest Stewardship Council) oder des Naturland-Verbandes. Es gibt viele Biobetriebe, die ihre Weihnachtsbäume direkt ab Hof verkaufen. Auf der Homepage von Robin Wood gibt es eine Liste mit etwa 40 Händlern und Bauern, die Bio-Weihnachtsbäume anbieten. Wer keinen Biobauern in seiner Nähe hat, kann sich an das zuständige Forstamt wenden oder beim Förster nachfragen.

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Aristoteles begründet die exakten Wissenschaften

Aristoteles war der Erste, der die Wissenschaften in verschiedenen Disziplinen aufteilte. Er lehrte Methoden, mit denen sich sichere Erkenntnisse gewinnen ließen und beschritt den Weg zum gesicherten Wissen über die Deduktion und Induktion: die Deduktion schließt vom Allgemeinen auf das Besondere, die Induktion ist der Versuch aus wenigen speziellen Gegebenheiten auf das Allgemeine zu schließen und so eine allgemein gültige Aussage der Erkenntnis zu erzielen. Zu seinen Schriften der Logik gehören die acht Bücher der „Topik“ und die „Sophistischen Widerlegungen“, die Anleitungen enthalten, wie Behauptungen begründet aufzustellen und zu verteidigen sind sowie etwaigen Widersprüchen aus dem Wege zu gehen.

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Galileo Galilei revolutioniert die Physik

Die Beobachtungen und Erkenntnisse Galileo Galileis und deren mathematische Analyse schufen die Basis für die Entwicklung der neuen Naturwissenschaften, die das mathematisch auswertbare Experiment einführten und noch Isaac Newton beeinflusste. Galileo Galilei wurde die ersten 17 Jahre seines Lebens von seinem Vater, einem mathematisch gebildeten Komponisten und Musiktheoretiker, unterrichtet. Von 1581 bis 1585 studierte er in Pisa Medizin, Mathematik und aristotelische Physik. Bereits ein Jahr nach seinem Studium konstruierte er eine hydrostatische Waage, nachdem er die Schriften des Archimedes studiert hatte. 1589 wurde Galileo Galilei auf den Lehrstuhl für Mathematik nach Pisa berufen.

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Woody Allens neuer Film "Whatever Works"

Anlässlich des neuen Films von Woody Allen „Whatever Works“ hat das Zeitmagazin ein Interview mit dem berühmten Regisseur geführt. Mit seinem aktuellen Film ist Woody Allen nach New York zurückgekehrt. Er gibt auch zu, dass es ihm schwer fällt, seine Zuneigung zu der Metropole zu verbergen. Für ihn ist diese Stadt allen anderen Städten in den USA unendlich überlegen. Er kann es sich nicht vorstellen, jeden Morgen in Denver oder Santa Fe aufzuwachen und vor dem Frühstück ein Lasso über irgendeine Kuh werfen zu müssen, um sie zu melken. In dem neuen Film von Woody Allen, der in der letzten Woche in Deutschland anlief spielen Patricia Clarkson und Ed Begley jr. ein konservatives Ehepaar aus der Provinz, das durch New York geradezu befreit wird – vor allem sexuell.

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Apathie und Resignation in Deutschland

Feindbilder gegenüber Schwachen oder gesellschaftlichen Minderheiten hängen zusammen. Der Bielefelder Soziologe und Konfliktforscher Wilhelm Heitmeyer und sein Forschungsteam nennen so ein Phänomen „Syndrom der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“. Seit 2002 erforschen 15 Wissenschaftler welchen Vorurteilen und Diskriminierungen schwache Gruppen in der deutschen Gesellschaft ausgesetzt sind. Die Langzeitstudie ist auf zehn Jahre angelegt. Der aktuelle Jahresbericht, den das Forscherteam heute in Berlin präsentiert, kommt zu traurigen Befunden: Unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise zerbröckelt der Zusammenhalt in der Gesellschaft, werden zentrale Normen wie Gerechtigkeit, Solidarität und die Gleichwertigkeit der Menschen in Frage gestellt.

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Das Leben und die Visionen des Barack Obama

Für Markus Günther ist der Senator Barack Obama aus Illinois, der für das Präsidentenamt der USA kandidierte und als erster farbiger Präsident ins Weiße Haus einzog, ein Aufsehen erregendes politisches Talent, der sich nicht, wie die meisten bisherigen Präsidenten, einem der traditionellen Machtzentren zuordnen lässt. Der Autor lebt als USA-Korrespondent deutscher Zeitungen in Washington und hat Obama auf Wahlveranstaltungen intensiv und kritisch beobachtet. Die Amerikaner sehnten sich nach der Ära Bush nach einem grundlegenden Richtungswechsel und Neuanfang. Obama kam bei ihnen auch deshalb so gut an, weil er genau so ehrgeizig, missionarisch und multikulturell ist wie das Land selbst.

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Friedrich Nietzsche: "Also sprach Zarathustra"

Das Werk „Also sprach Zarathustra“ ist eher die Schöpfung eines Dichters als eines Philosophen. Friedrich Nietzsche erschafft in der Figur des Zarathustras eine mächtige Traumgestalt, die den Weg in eine neue Zukunft weisen soll. Der weise Zarathustra hat Zuflucht in der Einsamkeit auf den höchsten Bergen gesucht. Dor t unterhält er sich mit der Sonne und seinen Tieren. Eines Tages steigt er in die verlorene Welt der Mittelmäßigkeit hinab, um die Einsichten, die er bei der Zwiesprache mit der Sonne und seinen Tieren gewonnen hat, zu verbreiten. Friedrich Nietzsche schreibt, dass nur diese in der Einsamkeit gewonnenen Weisheiten, den in seiner Betriebsamkeit gefangenen Menschen, retten können.

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Alain Badiou tritt für eine Politik der Wahrheit ein

Der französische Philosoph ist 1937 geboren und gehört heute zu den international einflussreichsten Denkern Frankreichs. Die konservative Tageszeitung Le Figaro nannte Alain Badiou einst den Wortführer der linken Revolte. Gegen den postmodernen Relativismus verteidigt der Philosoph ein Denken, das Wahrheit nicht dekonstruieren, sondern politisieren will. Der in Paris lebende Alain Badiou versteht sich selbst zugleich als Materialist und als Platoniker. Seiner Meinung nach existieren zeitlose Wahrheiten wie beispielsweise Gerechtigkeit, die sich in geschichtlichen Ereignissen zeigen. Zu seinen Hauptwerken zählen „Das Sein und das Ereignis“ und „Logiken der Welten“. Beide Bücher sind im diaphanes Verlag erschienen.

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Hermann Melville schreibt mit "Moby Dick" Weltliteratur

Herman Melvilles genialer Roman „Moby Dick“ gehört zu den berühmtesten Werken der Weltliteratur. Der dramatische Zweikampf Kapitän Ahabs mit dem weißen Wal ist zu einen Symbol geworden für die allgemeine Auseinandersetzung zwischen Mensch und den unberechenbaren Naturgewalten, auf die der einzelne keinen Einfluss hat. Kapitän Ahab, die zentrale Figur des Romans „Moby Dick“, steht als Symbol für die eingeschränkte Weltsicht eines Menschen, der nur die eigene Wahrheit gelten lässt. In seiner sich selbst zerstörenden Jagd auf den weißen Wal lehnt er sich wie Prometheus gegen die Natur und sein Schicksal auf.

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Der Filmrebell Marlon Brando

Zum Bühnenstar wurde Marlon Brando, als er am Broadway den nuschelnden, zur Gewalt neigenden Stanley Kowalski spielte, der in Tennessee Williams´ Theaterstück „Endstation Sehnsucht“ seine nymphomanische Schwägerin vergewaltigt. Von den Filmrollen, die ihm danach angeboten wurden, entschied der sich für die Rolle eines querschnittsgelähmten Veteranen in dem Film „Die Männer“ (1950). Um sich auf die Rolle vorzubereiten, zog Brando in ein Veteranen-Hospital, um die Kriegsopfer zu studieren. Ein Jahr später war er mit Vivien Leigh in der Kinoversion von „Endstation Sehnsucht“ auf der Leinwand zu sehen. Der Film kam bei Publikum hervorragend an und entwickelte sich zum Kassenschlager. Marlon Brando hatte den Aufstieg zum Filmstar geschafft.

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Die Megabox Spanisch von Langenscheidt

Die Megabox Spanisch enthält alles, was Anfänger und Widereinsteiger brauchen, um erfolgreich Spanisch zu lernen. Der Sprachkurs vermittelt die wichtigsten Kenntnisse, die ein Urlauber in Spanien braucht, um im Alltag mit den Einheimischen gepflegt kommunizieren zu können. Der Lehrbuch – der komplette Sprachkurs zum Selbstlernen – ist in 18 Lektionen gegliedert, die aktuelle und interessante Texte umfassen. Jede Lektion behandelt ein Thema aus dem spanischen Alltag. Die erste Seite führt den Lernenden mit Bildern und einem kleinen spanischen Text in das Thema ein. Die Grammatik des jeweiligen Kapitels wird in kleinen Häppchen präsentiert und am Ende jeder Lektion noch einmal systematisch zusammengefasst.

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Oliver Kuhn schreibt ein Buch für Männer

Oliver Kuhn, Chefreporter beim Playboy hat in einem einzigen Buch all das zusammengetragen, was ein Mann wissen muss. Er gliedert sein Werk in sieben große Themengebiete: Wissen, gutes Benehmen, Essen & Trinken, Mode & Stil, Frauen, Beruf und Abenteuer. Ob er mit seinem Vademecum für alle Lebenslagen den Trend zum Zweitbuch brechen kann, ist eine Frage, die das Buch allerdings nicht beantwortet. In der Rubrik Kunst & Kultur zitiert Oliver Kuhn 15 Romananfänge, die man kennen sollte. Es stellt sich allerdings dabei die Frage, warum er gerade diese ausgewählt hat. Es hätten genauso gut 15 andere sein können.

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Union und FDP setzen auf die Kernkraft

In der Energie- und Klimapolitik hält die neue Regierung an einer Technologie von gestern feste – der Kernenergie. Die Kanzlerin Angela Merkel, der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle und ihre Parteigenossen glauben den Beteuerungen der Energieindustrie. Die Unternehmen versichern, dass sich mit längeren Laufzeiten der Atomkraftwerke Milliarden verdienen ließen. Von diesen Gewinnen könnten die Energieriesen einen Teil in die Entwicklung zukunftsfähiger Energien stecken. Dabei sind sich viele Energieexperten einig, dass mehr gegen die Wiederbelebung der Kernkraft spricht. Die Renaissance der Atommeiler steht vor allem dem Ausbau erneuerbarer Energie im Weg.

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A.R. Penck erklärt mit Zeichen und Symbolen die Welt

Der Dresdner Maler A.R. Penck hat eine unverwechselbare Zeichen- und Symbolsprache entwickelt, mit der er dem Betrachter seiner Gemälde die Welt erklären will. Sein Bild „Der Übergang“ gilt als eine Metapher für die DDR und die Bundesrepublik, die sich eingebunden in zwei Machtblöcken, feindlich gegenüber standen. Ein Strichmännchen überquert in diesem Werk eine Schlucht, die nur von einem schmalen brennenden Balken überbrückt wird.

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Drei Filme machten James Dean zur Filmlegende

Eine Woche nachdem James Dean seinen siebenten Film beendet hatte, verunglückte er im alter von nur 24 Jahren tödlich mit seinem silbernen Porsche und wurde danach zum Filmmythos. Dass er bei einer ganzen Generation zur Legende wurde, war eigentlich nur auf zwei seiner Filme zurückzuführen, in denen er den rastlosen, gequälten Helden spielt. Er verkörperte darin die Rebellion gegen die Wertvorstellungen der bürgerlichen Mittelschicht und das verlogene Kleinbürgertum. Die Filme hießen „Jenseits von Eden“ (1955) und „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (1955). Im letztgenannten spielte er Jim, der seinen schwachen, angepassten und duckmäuserischen Vater verachtet.

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Abaelard stellt die kritische Einsicht über den Glauben

In seinem berühmtesten Werk „Sic et non“ wog Abaelard die Argumente der Philosophen und Kirchenlehrer gegeneinander ab, stellte die voneinander abweichenden Lehren gegenüber und kam zu dem Ergebnis, dass die Universalien (Allgemeinbegriffe) schon vor der Schöpfung bei Gott vorhanden gewesen sein müssen, innerhalb der Welt aber nur als verallgemeinerbare Eigenschaften der Einzeldinge weiterexistieren. Nicht nur das Ergebnis, zu dem Abaelard gelangte war wichtig, ebenso war es die Methode seiner Vorgehensweise.

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Norbert Golluch: Kurioses aus Deutschland

Norbert Golluch verzichtet auf Stereotype und konzentriert sich in seinem Buch auf scheinbar unbedeutende Details und Absonderlichkeiten, Kuriositäten und Fakten, die normalerweise nicht in den Tageszeitungen stehen. Dadurch gelingt es ihm, etwas vom Geist und Geschmack Deutschlands einzufangen. Golluch arbeitete einige Jahre als Grundschullehrer, bevor er Redakteur bei einer Satirezeitschrift wurde. Nach seiner Tätigkeit als Lektor, lebt er seit 1985 als freier Autor in Köln.

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Der Philosoph Boris Groys definiert die Elite

Boris Groys glaubt nicht daran, dass die Zugehörigkeit zu einer Elite überhaupt etwas mit Bildung zu tun hat. Die Entstehung von Eliten ist für den Philosophen ein gesellschaftlicher Prozess, der mal eine Gruppe von Menschen, mal eine andere Gruppe von Menschen nach oben treibt. Diesen Prozess kann man nicht vorhersehen und steuern, auch nicht über die Bildung. Das Problem aller totalitären Systeme besteht seiner Meinung nach darin, dass man glaubt, entscheiden zu können, wer unter welchen historischen Bedingungen Erfolg haben soll. Dass die Gebildeten zur Elite gehören sollen, ist für Boris Groys einfach nur falsch.

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Die sieben Regeln des Calvinismus

Der Calvinismus geht von der völligen Verderbtheit des Menschen aus, denn die Sünde beherrscht den Menschen in seinem Denken, seinen Gefühlen und seinem Willen. Deshalb ist der Mensch nicht in der Lage, die Botschaft des Evangeliums zu verstehen und zu verinnerlichen. Er ist auf der geistigen Ebene völlig hilflos und verloren. Die Rettung kann ihm nur der Heilige Geist bringen – nur er kann den Menschen dazu befähigen, den rechten Glauben anzunehmen.

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Zum Tod des Ethnologen Claude Levi-Strauss

Seinen Weltruhm begründete der Ethnologe Claude Levi-Strauss mit dem Buch „Traurige Tropen“. Er beschrieb darin die Erinnerungen an seine Jahre in Brasilien, in das er 1935 aufgebrochen war, um die Indianerkulturen des südamerikanischen Landes zu erforschen. Großen Einfluss auf die Bewegung des Strukturalismus hatte die Veröffentlichung von „Das Ende des Totemismus“ und „Wildes Denken“. Eine These zieht sich wie ein roter Faden durch das Gesamtwerk von Claude Levi-Strauss – dass der Mensch in seinem Unterbewusstsein Systemen mit Struktur unterworfen sei. Skeptisch beobachtete Claude Levi-Strauss während seines ganzen Lebens den Fortschrittsglauben des Westens.

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50 große Denker in der Psychologie

Tom Butler-Bowden präsentiert in seinem Buch „50 Klassiker der Psychologie“ die einflussreichsten Denker, spannendsten Ideen und klassische Theorien der Psychologie. Aber nicht nur Psychologen werden vorgestellt, sondern auch Neurologen, Psychiater, Biologen, Experten der Kommunikation, Journalisten, ein Gewaltexperte, ein Hafenarbeiter und ein Romanautor. Das Buch fasst die Kernaussagen der jeweiligen „Klassiker“ wie Adler, Freud oder Jung zusammen und erläutert neue Theorieansätze zeitgenössischer Denker wie Goleman oder Seligman.

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Das natürliche Schauspieltalent Cary Grant

Cary Grant war einer der beliebtesten romantischen Leinwandhelden seiner Zeit und das, obwohl er behauptete, eigentlich nur immer sich selbst zu spielen, aber das bis zur Vollendung. Seine Filmkarriere dauerte von den dreißiger bis in die sechziger Jahre an, in der Cary Grant, vor allem zu Beginn seiner Laufbahn, durch seinen liebenswürdigen, lässigen Charme und sein natürliches Schauspieltalent in leichten Salonkomödien glänzte. Er wurde durch diese Streifen zum Inbegriff des weltmännischen, kultivierten und eleganten Amerikaners, zum Traum jeder Frau, da er die richtigen Manieren und das entsprechende Aussehen hatte.

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Die Märchen des Hans Christian Andersen

Das Geheimnis des Erfolges von Hans Christian Andersen beruhte auf seiner blühenden Phantasie, mit der er alle bezauberte, weil er alles verzauberte, und selbst tote Gegenstände, Pflanzen und Tiere sprechen ließ. Hans Christian Andersen war allerdings nicht nur ein liebenswürdiger Märchenerzähler, sondern auch ein witziger Satiriker und aggressiver Gesellschaftskritiker. In seinen Erzählungen und Märchen hat Hans Christian Andersen immer wieder das Motiv des aus kleinen Verhältnissen aufsteigenden Dichters, Bildhauers oder Malers aufgenommen. Aus eigener bitterer Erfahrung schildert er immer wieder den Kampf genialer Menschen, die durch äußere Umstände benachteiligt sind und sich ihren Erfolg im Leben hart erkämpfen müssen.

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Axel Springer gründet die BILD-Zeitung

Die Bild-Zeitung orientierte sich bei ihrer Gründung im Jahr 1952 an den britischen Boulevardzeitungen. Der Zeitungsverleger Axel Springer hatte die Blätter während der englischen Besatzungszeit in Hamburg kennen und schätzen gelernt. Er gestaltet das Layout und erfindet den Namen BILD für eine Zeitung, die es in dieser Form vorher noch nicht in Deutschland gegeben hatte. Die erste BILD wird am 24. Juni 1952 kostenlos verteilt, danach für 10 Pfennig verkauft. Als Zeitung, die nur im Straßenverkauf angeboten wird, muss sie vor allem durch ihre Schlagzeile beim Leser Neugier und Interesse wecken.

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Edgar Allan Poe erfindet die Detektivgeschichte

Berühmt wurde Edgar Allan Poe vor allem durch seine exzellenten Schauergeschichten und seine unheimlichen Gedichte. Sein bekanntestes lyrisches Werk „The Raven“ (Der Rabe) entstand 1845. Aber das waren nicht die einzigen bedeutenden Leistungen des Schriftstellers Edgar Allan Poe. Er gehört außerdem zu den Begründern der Detektivgeschichte und hat die dunklen Seiten der menschlichen Psyche ausgeleuchtet wie kein Dichter vor ihm. Noch heute gehört Edgar Allan Poe zu den meistgelesenen amerikanischen Schriftstellern überhaupt. Edgar Allan Poe betrachtete sich als Kosmopolit und daher die ganze Welt als den einzig passenden Schauplatz für seine Schriften.

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