Der Kochbuch „Der Nährstoffplan“ von Martin Smollich beweist: Der Schlüssel zur Gesundheit liegt nicht im Nahrungsergänzungs-Regal, sondern auf dem Teller. Mit 80 speziell ausgewählten Rezepten und wertvollen Tipps können Sie ganz gezielt die Versorgung kritischer Vitamine und Mineralstoffe über die Ernährung verbessern. Martin Smollich zeigt Ihnen auf der Basis von über 20 Jahren Forschung und Praxiserfahrung, wie sie Nährstoffdefizite über eine bewusste Lebensmittelauswahl beheben und Ihren Körper langfristig optimal unterstützen und stärken. Eine vollwertige, ausgewogene Ernährung, die Ihre individuellen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt, ist viel besser als Nahrungsergänzungsmittel. In seinem Buch erklärt Martin Smollich, welche Symptome auf häufige Mikronährstoffmängel hinweisen. Grundsätzlich ist es sehr gut, durch eine Blutuntersuchung zunächst einmal herauszufinden, ob bei Ihnen Nährstoffmangel besteht. Prof. Dr. Martin Smollich lehrt am Institut für Ernährungsmedizin der Uniklinik Schleswig-Holstein.
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Passende Bücher bei Amazon findenNährstoffverluste beim Kochen lassen sich vermeiden
Martin Smollich gib acht Tipps, um Nährstoffverluste beim Kochen zu vermeiden. Je kürzer die Garzeit, desto mehr Nährstoffe bleiben erhalten: Lebensmittel kurz und heiß anbraten oder schonend dünsten. Verwenden sie das Garwasser von Obst und Gemüse für Suppen, Saucen und Dips weiter, um wertvolle Nährstoffe, die beim Kochen ins Wasser übergehen, nicht zu verlieren. Obst und Gemüse erst kurz vor der Weiterverarbeitung klein scheiden, da viele Nährstoffe sauerstoffempfindlich sind.
Fett und Öl liefern zwar viele Kalorien, aber ein möglichst vollständiger Verzicht ist trotzdem nicht sinnvoll. Viele Nährstoffe werden durch Öl besser vom Körper aufgenommen. Bereiten sie Obst und Gemüse möglichst im Ganzen zu. Je weniger die Zutaten zerkleinert werden, desto mehr Nährstoffe bleiben erhalten. Kombinieren Sie pflanzliche Eisenquellen wie Hülsenfrüchte und Haferflocken mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln wie Obst oder Fruchtsäften, um die Eisenaufnahme in Darm zu verbessern.
Der Kalziumstoffwechsel ist unmittelbar mit Vitamin D verknüpft
Zink ist der Schlüsselstoff für das Immunsystem, die Wundheilung, Haut, Haare und den Hormonhaushalt. Ein Mangel kann zu Infektanfälligkeit, Hautproblemen, Haarausfall und Leistungsabfall führen. Dies geschieht oft bei Stress oder unausgewogener Ernährung. Zink ist in Fleisch und vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Magnesium wird benötigt für den Energiestoffwechsel, die Reizweiterleitung und für die Stressregulation. Ein Mangel äußert sich oft durch innere Unruhe oder Erschöpfung – besonders bei Stress, Sport oder unausgewogener Ernährung.
Kalzium sorgt für starke Knochen und Zähne. Es spielt zudem eine zentrale Rolle in der Muskulatur, bei Nervenfunktionen und in der Blutgerinnung. Wichtig bei allen Empfehlungen ist: Es muss genügend Vitamin D vorhanden sein, damit der Körper das Kalzium gut aufnehmen kann, denn der Kalziumstoffwechsel ist unmittelbar mit Vitamin D verknüpft. Ein Mangel kann zu Osteoporose, Muskelkrämpfen und Herzrhythmusstörungen führen – besonders im Alter kritisch. Jedes Kapitel wird von einer Auswahl an passenden Rezepten begleitet.
Der Nährstoffplan
Mit 80 alltagstauglichen Gerichten die häufigsten Nähstoffdefizite ausgleichen
Martin Smollich
Verlag: Gräfe und Unzer
Gebundene Ausgabe: 192 Seiten, Auflage 2: 2025
ISBN: 978-3-8338-9965-2, 28,00 Euro
Von Hans Klumbies
