Andreas Salcher beschreibt das ganze Leben in einem Tag

Andreas Salcher beschreibt in seinem neuen Buch „Das ganze Leben in einem Tag“ die Methode, die eigene Existenz in einem Tag zu betrachten. Denn das eröffnet dem Betrachter ungeahnte Möglichkeiten: Er kann jeden Tag neu entscheiden, wohin er sich weiterentwickeln will. Alle wichtigen Themen, die normalerweise langsam über Jahre reifen, und Ereignisse, die sich über lange Zeiträume aneinanderreihen, werden mit einem Mal aus neuer Perspektive erlebbar. Die in 24 Stunden beschriebenen Lebensthemen ermöglichen es dem Leser, wie ein Forscher auf sein Leben zu schauen. Andreas Salcher schreibt unter anderem über den erkennenden Menschen, der seinen Verstand zu nutzen weiß; den suchenden Menschen, der über seine Existenz hinausdenkt; den verzeihenden Menschen, der mit sich und seinen Mitmenschen im Reinen ist. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen.

Jedes Leben verläuft einzigartig

Das Buch „Das ganze Leben in einem Tag“ verändert die Art, wie Menschen ihre Lebenszeit berechnen. Andreas Salcher fordert seine Leser auf, sich ihr ganzes Leben in 24 Stunden vorzustellen. Denn jeder Tag ist eine kleine Einheit des Lebens. Die Idee seines Buches ist, dem ganzen Leben eine vertraute Struktur zu geben. Das Leben in seinem Buch dauert 24 Stunden. Auch solche Weise wird es überschaubar. Jede Stunde steht dabei für eine bestimmten Lebensabschnitt von zwei bis fünf Stunden.

Das Ziel dieser Methode des Autors ist, dass der Leser mehr darüber herausfindet, wer er ist und wer er sein könnte. Jedes Leben verläuft einzigartig. Die Bearbeitung der einzelnen Lebensthemen folgt entwicklungspsychologischen Konzepten. Es ist ein Buch des Lebens. Eine Erfahrung wird jeder beim Lesen machen: Man kann gar nicht anders, als sein vergangenes Leben aus der heutigen subjektiven Sicht zu beurteilen. Andreas Salcher rät: „Vor jeder großen Lebensentscheidung gilt es, sich eine Frage zu stellen: Hilft mir dieser Weg zu wachsen, oder macht er mich kleiner?“

Viele Menschen gehen mit ihrer Lebenszeit zu verschwenderisch um

Im Gegensatz zu anderen knappen Gütern wie Geld oder Lebensmitteln ist Zeit etwas nicht Fassbares, nicht Greifbares. Daher kann kein Mensch abschätzen, wie viel er davon noch zur Verfügung hat. Nie käm jemand auf die Idee, seine sichtbaren Güter wahllos zu verschenken. Mit dem wertvollsten Gut, der Lebenszeit, gehen die meisten Menschen dagegen verschwenderisch um. Und irgendwann merkt man, dass die vor einem liegende Zeit schneller vergehen wird als die bereits vergangene.

Ein gelungenes Leben sollte laut Andreas Salcher auch immer wieder eine Feier der Lebendigkeit sein. Dabei helfen einfache Fragen wie zum Beispiel: „Wo bemerke ich, dass ich Lebensfreude verliere, und wie kann ich diese in mir wieder zum Leben erwecken.“ Am Ende des Buches unterbreitet Andreas Salcher seinen Lesern einen Vorschlag, wie sie einen ganzen Tag lang in Klausur mit sich selbst gehen könnten. Diese Idee ist für jenes eine Prozent gedacht, das seine Grenzen austesten will.

Das ganze Leben in einem Tag
Andreas Salcher
Verlag: Ecowin
Gebundene Ausgabe: 376 Seiten, Auflage: 2018
ISBN: 978-3-7110-0164-1, 24,00 Euro

Von Hans Klumbies

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