Die Gefühle sind weder zufällig noch genetisch bedingt

Barbara L. Fredrickson verspricht in ihrem neuen Buch „Die Macht der Gefühle“ dem Leser, dass er die Wirkung positiver Gefühle verstehen und schätzen lernen wird. Mit dem neuen Wissen über die eigenen Emotionen kann man den Alltag besser bewältigen, da man mehr über sich selbst erfährt und sein vorhandenes Potential besser ausschöpfen kann. Eine positive [...]

Der Fanatiker findet in der Massenbewegung sein Heil

Eric Hoffer erklärt in seinem Buch „Der Fanatiker“ warum Massenbewegungen so mächtig werden können. Als einen der Gründe nennt der Autor den Enthusiasmus, den sie ausstrahlen. Mächtige politische Bewegungen zeichnen sich seiner Meinung nach immer durch eine religiöse Inbrunst aus. Die französische Revolution beispielsweise eigentlich auch eine neue Religion, die die Dogmen und Rituale der Kirche durch ähnliche ersetzte, die nun vom Staat kamen. Dasselbe gilt für den Bolschewismus und den Nationalsozialismus. Eine entstehende Massenbewegung gewinnt und hält ihre Anhängerschaft nicht nur mit Ritualen und Versprechungen, sondern indem sie den Menschen eine Zuflucht bietet vor den Ängsten und der Bedeutungslosigkeit einer individuellen Existenz.

Das wirkliche Leben ist voller Geheimnisse und Poesie

Der deutsche Schriftsteller Wilhelm Genazino schreibt jeden Tag einige Stunden an seinen Romanen, selbst am Wochenende. In den Schreibpausen schlendert er am Main entlang oder durch Frankfurt und beobachtet Menschen und Tiere. Im Jahr 2004 wurde Wilhelm Genazino mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet. Sein aktueller Roman trägt den Titel „Wenn wir Tiere wären“. Er handelt wieder [...]

Eigene Voraussagen über das Glück sind fehlerhaft

Der amerikanische Psychologe Daniel Gilbert interessierte sich in seinem Berufsleben besonders für die häufigen Fehler und Ausfälle, die vom menschlichen Gehirn verursacht werden, wenn es ein sehr schnelles Bild der Realität liefern soll. Er ist davon überzeugt, dass der Mensch bei der Vorausschau dieselben voraussagbaren Fehler macht wie beim Sehen selbst. Daniel Gilbert glaubt, dass [...]

Theodor Reik erklärt den Beruf des Psychoanalytikers

Für Theodor Reik ist das Hauptwerkzeug eines jeden Psychotherapeuten seine eigene Persönlichkeit. In seinem Buch „Hören mit dem dritten Ohr – Die innere Erfahrung eines Psychoanalytikers“ beschreibt er sein ganzes Berufswissen. Er hat erkannt, dass das Verstehen einer fremden Person mit dem Verstehen des eigenen Selbst untrennbar miteinander verbunden ist. Er vertritt die These, dass nur derjenige ein guter Analytiker werden kann, der die Forderung „Erkenne Dich selbst!“ mit Hartnäckigkeit und Radikalität auf das eigene Leben angewandt hat. Aber für den Berufserfolg als Psychoanalytiker ist nicht nur die Introspektion von großer Bedeutung, sondern auch das Studium der zwischenmenschlichen Beziehungen, der Psychologie, der Literatur, der Philosophie und anderer Sozialwissenschaften.