
April 18, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Hans Diefenbacher und Roland Zieschank stellen in ihrem Buch „Woran sich Wohlstand wirklich messen lässt“ aktuell diskutierte Alternativen zum Bruttoinlandsprodukt vor und zeigen am Beispiel des von ihnen vorgelegten Wohlfahrtsindex Ansätze zur Entwicklung eines nachhaltigen Inlandsprodukts. Die Autoren halten das Bruttoinlandsprodukt für die heilige Kuh der herrschenden Ökonomie. Zudem misst die Politik ihre Erfolge an seinen Wachstumsraten. Er gilt seit Jahren als die Norm für die Kraft der Wirtschaft und des Wohlstands in Deutschland. Doch die Dinge, die das Leben der Deutschen bereichen, wie ehrenamtliche Leistungen, gesunde Umwelt, gerechte Verteilung der Chancen oder ein Zugang zur medizinischen Versorgung für alle, fließen nicht in das Bruttoinlandsprodukt mit ein.
Kategorie: Buchrezensionen |
Noch kein Kommentar »

September 22, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Francis Bacon war der erste, der auf wissenschaftliche Weise Natur- und Gesellschaftswissenschaften zusammenführen wollte. Er war davon überzeugt, dass im Wissen die Macht des Menschen bestehe, denn es macht ihn erfinderisch und daher mächtig. Das höchste Ziel dieses englischen Philosophen ist die Kultur, die die Welt verwandelt und den Menschen zu ihrem Gebieter macht. Im Denken erkennt Bacon das schaffende Vermögen, im Willen die Umsetzung der allgemeinen Wohlfahrt.
Francis Bacon war nicht nur Philosoph, er war gleichzeitig Mitglied des Unterhauses, ein erfolgreicher Rechtsanwalt und ein geachteter Schriftsteller.
Kategorie: Philosophie |
Noch kein Kommentar »

Juni 14, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Zu wissenschaftlichem und politischem Weltruhm gelangte Gunnar Myrdal durch seinen Nachweis, dass das Laisser-faire-Prinzip nicht zu einer prästabilen Ordnung führt, sondern zu kumulativem Wachstum oder Verfall. Dabei werden positive oder negative Prozesse durch eine Aneinanderreihung von Entscheidungen und Handlungen, die selbst verstärkend wirken. Gunnar Myrdal folgerte daraus, dass Wohlfahrt für möglichst viele im System der Marktwirtschaft nicht ohne das Eingreifen des Staates möglich ist.
Kategorie: Wirtschaft |
1 Kommentar »

März 10, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Wohlfahrt war für den Ökonomen Pigou vor allem ökonomische Wohlfahrt, die sich am Sozialprodukt messen lässt. Um die Wohlfahrt in der Gesellschaft zu mehren, wollte Pigou eine andere Verteilung des Einkommens. Er war der Meinung, dass es gut sei die Reichen zu besteuern und das Geld den Armen zu geben, da ein Reicher aus seinem Einkommen einen geringeren Nutzen ziehe als ein Armer. Deshalb werden die Reichen unter der Steuer auch nicht stark leiden.
Kategorie: Wirtschaft |
Noch kein Kommentar »