Andreas Kumpf kennt alle Formen des Glücks im Alter

Der Flug einer Biene im Frühling, Momente mit lieben Freunden und viele, viele Erinnerungen an ein langes Leben – so einfach kann das Glück im Alter sein. Der Psychologe und Altersforscher Andreas Kumpf hat für sein Buch „Glück im Alter“ einundzwanzig Menschen im Alter von 65 bis 95 Jahren befragt. Er stieß dabei in seinen [...]

Das Glücksversprechen der Arbeit hat eine Kehrseite

Im Titelthema seiner zweiten Ausgabe stellt das Philosophie Magazin die Frage: „Macht Arbeit glücklich?“ Denn nichts charakterisiert den modernen Menschen der Gegenwart so sehr wie seine Arbeit. Sie kann sowohl Erfüllung mit sich bringen, aber auch leicht zur Selbstversklavung führen. Svenja Flaßpöhler, stellvertretende Chefredakteurin des Philosophie Magazins schreibt, dass das, was viele Menschen in ihrem [...]

Die entfesselte Marktwirtschaft bedroht die Demokratie

Der ehemalige Topmanager Daniel Goeudevert zitiert eine Studie der Bertelsmann-Stiftung aus dem Dezember 2007, aus der hervorgeht, dass nur noch eine kleine Minderheit von gerade einmal 15 Prozent der Menschen in Deutschland die wirtschaftlichen Verhältnisse im Lande für gerecht hält. Es ist zu befürchten, dass es bis heute nicht mehr, sondern eher weniger geworden sind. [...]

Eine Philosophie von Reichtum und Verantwortung

Der Soziologe und Vermögensforscher Thomas Druyen hat mit vielen deutschen Millionären und Milliardären gesprochen und dabei herausgefunden, dass Geld allein keine Garantie für Glück ist. Viele Reiche müssen sich abschotten, weil sie vor Neugierigen und Neidern Angst haben. Die meisten der wohlhabenden Klasse scheut das Licht der Öffentlichkeit. Weltweit gibt es etwa 1.300 Milliardäre und [...]

Cicero empfiehlt das ewige Streben nach der Weisheit

Für Cicero ist nichts wünschenswerter als die Weisheit, nichts hervorragender, was des Menschen würdig wäre. Die Leute, die nach ihr streben, werden Philosophen genannt, da die Philosophie nichts anderes ist als das Streben nach Weisheit. Cicero schreibt: „Die Weisheit aber ist, wie von alten Philosophen bestimmt worden ist, das Wissen um Göttliches und Menschliches und deren Ursachen, von denen diese abhängen.“ Cicero versteht nicht recht, was diejenigen noch für lobenswert betrachten, die dieses Streben nach Weisheit tadeln. Denn ob geistiges Ergötzen oder Entspannung von Sorgen gesucht wird, nichts kann seiner Meinung nach verglichen werden mit dem Ringen derer, die immer auf der Suche sind nach etwas, das hingewendet ist oder beiträgt zu einem guten und glücklichen Leben.