
November 26, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Viktor Frankl stellte 1938 zum ersten Mal in einer schriftlichen Arbeit die Logotherapie unter diesem ihren Namen vor. Sein Ansatz wird heute in der amerikanischen Lehrbüchern die „Dritte Wiener Richtung der Psychotherapie“ genannt. Viktor Frankl bezeichnete sich selbst nicht als Psychoanalytiker sondern als Psychotherapeut. In einem Gespräch mit einem amerikanischen Arzt arbeiteten beide den Unterschied zwischen der Logotherapie und der Psychoanalyse heraus. Der Arzt stellte fest: „Nun, in der Psychoanalyse muss ich der Patient auf die Coach legen und Dingen sagen, die manchmal unangenehm zu sagen sind. Die Antwort von Viktor Frankl lautete: „Sehen Sie, in der Logotherapie dar er sitzen bleiben – und muss Dinge anhören, die manchmal unangenehm zu hören sind.
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Mai 19, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für Viktor Frankl ist der Geist gerade in seinem Ursprung ein unbewusster Geist. Denn der Geist ist genau dort, wo er seinen Ursprung hat, aller Selbstbeobachtung und Selbstspiegelung gegenüber blind. Das heißt, wo er ganz ursprünglich, ganz er selbst ist, ist er sich selbst unbewusst. Viktor Frankl zitiert, um seine Behauptung zu unterstützen, die alten indischen Veden, in denen es heißt: „Das, was sieht, kann nicht gesehen werden; das, was hört, kann nicht gehört werden; und das, was denkt, kann nicht gedacht werden.“ Aber nicht nur im Ursprung ist der Geist unbewusst, sondern auch in der obersten Instanz, die über Bewusstsein beziehungsweise Unterbewusstsein zu entscheiden hat. Aber um Entscheidungen treffen zu können, muss der Mensch doch irgendwie zwischen beiden Bewusstseinszuständen unterscheiden.
Kategorie: Psychologie |
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April 3, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für Viktor Frankl nimmt die so genannte Bibliotherapie im Rahmen der Neurosenbehandlung einen völlig legitimen Platz ein. Dem Patienten wird jeweils die Lektüre bestimmter Bücher empfohlen und zwar keineswegs nur die von Sachbüchern. Viktor Frankl weist darauf hin, dass sich die Psychotherapie wesentlich auf eine Partnerschaft zwischen Arzt und Krankem gründet. Daher kann seiner Meinung nach natürlich nicht davon die Rede sein, dass jemals das Buch den Arzt und die Bibliotherapie die Psychotherapie ersetzen kann. Dennoch sollte man den Wert des Buches nicht unterschätzen. Viktor Frankl kennt Dokumente über Menschen, die jahrzehntelang an Neurosen gelitten hatten und die einzig und allein aufgrund der Lektüre eines einzigen Buches eine bestimmte Methode und Technik der Psychotherapie selber und selbstständig anwendeten und sich damit endlich von ihrer Neurose befreien konnten.
Kategorie: Psychologie |
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November 19, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Die Ehe und die Liebe scheinen eng zusammenzugehören. Denn es lässt sich mit Recht sagen, dass die Liebe im Allgemeinen die Bedingung und Voraussetzung einer glücklichen Ehe ist. Für Viktor Frankl stellt sich allerdings die Frage, ob ein auf Liebe aufgebautes Glück auch von Dauer sein kann. Um die Frage zu beantworten, muss er erst einmal klären, was Liebe eigentlich ist. Ist die Liebe wirklich nichts anderes als zielgehemmte Sexualität, wie Sigmund Freud meinte, und lässt sie sich wirklich nur auf die Sublimierung sexueller Triebenergien zurückführen?
Kategorie: Psychologie |
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Oktober 2, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Tal Ben-Shahar, populärer Dozent an der Harvard Universität, hat den Anspruch, dass seine Leser die Natur des Glücks nicht nur besser verstehen, sondern nach der Lektüre des Buchs auch glücklicher werden. Er plädiert dafür, sein Werk als Handbuch zu verwenden, um so Veränderungen im Verhalten des Einzelnen zu bewirken. Er unterbricht seinen Text immer wieder mit der Überschrift „Time-in“, die dem Leser die Gelegenheit geben soll, kurz innezuhalten und über das Gelesene nachzusinnen. Der Autor gliedert sein Buch in zwei Abschnitte. In den ersten fünf Kapiteln beschäftigt er sich damit, was zum Glücklichsein gehört und was die unerlässlichen Komponenten eines erfüllten Lebens sind.
Kategorie: Buchrezensionen |
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