
Oktober 21, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Therapeut und Psychiater Eric Berne vertrat die These, dass man sich ohne alle Vorbehalten einem Orgasmus hingeben und ihn genießen sollte. Doch viele Menschen können es seiner Meinung nach nicht lassen, Nutzen aus dem Orgasmus zu ziehen, in sozusagen auszuschlachten. Meist verwenden sie ihn dazu, sich erneut ihre Männlichkeit oder ihre Weiblichkeit bestätigen zu lassen. Aber mehr noch, um im Wettbewerb um die Männlichkeit oder Weiblichkeit mit mehr und schöneren Orgasmen protzen zu können.
Kategorie: Psychologie |
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September 18, 2011 | veröffentlicht von
Hans Klumbies
Für den amerikanischen Psychologen und Sexualtherapeuten zählen Schwierigkeiten beim sexuellen Verlangen zu den häufigsten Sexualproblemen. Für ihn ist es völlig normal, dass sich ein Mensch nicht gut fühlt, wenn seine sexuellen Wünsche ausbleiben, denn sie halten den Sex wahrscheinlich für eine natürliche Funktion. David Schnarch schreibt: „Die meisten Menschen glauben, sexuelles Verlangen stelle sich bei [...]
Kategorie: Psychologie |
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August 30, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für Oswald Spengler ist eine Kultureinheit wie ein Organismus, der wächst und wieder vergeht. Die Betrachtung so verstandener historischer Zusammenhänge nannte er Morphologie. Diesen Begriff hatte er von Johann Wolfgang von Goethe entlehnt. Oswald Spengler selbst hat sich nicht als Geschichtsforscher, sondern als Geschichtsdenker betrachtet. Er sagte einmal zu den Rezensionen, die über den ersten Band seines Hauptwerks „Vom Untergang des Abendlandes erschienen, dass er keine gefunden hätte, die seiner Beachtung würdig gewesen wäre außer der Bemerkung von deutschen Philosophen und Soziologen Georg Simmels, dass es sich bei dem Buch um die wichtigste Geschichtsphilosophie seit Georg Wilhelm Friedrich Hegel handelt.
Kategorie: Geschichte |
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August 21, 2011 | veröffentlicht von
Hans Klumbies
Der Tourismuskonzern Thomas Cook Group trägt zwar noch immer den Namen seines Gründers, aber 170 Jahre nach der Gründung ist das Unternehmen hoch verschuldet und könnte sogar Pleite gehen. Vor kurzem trat Vorstandschef Manny Fontenla-Novoa zurück, weil der Konzern seit Jahresanfang Dreiviertel seines Börsenwerts verloren hatte und rund 370 Millionen Euro an Verlusten angehäuft hatte. Einst [...]
Kategorie: Allgemein, Wirtschaft |
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Januar 29, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
In der Poesie geht es für Michel Houellebecq um Gefühle. Es gibt für ihn angenehme und unangenehme Stimmungen. Da die gesamte Gesellschaft größten Wert auf eine angenehme Gemütsverfassung legt, ist es ihm wichtig, das Unangenehme zu betonen. Eines der Kennzeichen der Literatur ist laut Michel Houellebecq das Recht auf Unklarheit, und die Möglichkeit, ebene keinen Spaß zu machen. Er bezeichnet die Literatur gerne als Gegenkraft zur Wirklichkeit. Das Leben definiert Michel Houellebecq als einen Prozess des Scheiterns, des langsamen Untergangs, das mit dem Tod zu Ende geht.
Kategorie: Literatur |
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