
Januar 28, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Die Zwangsneurose äußerst sich laut Sigmund Freud darin, dass die Kranken von Gedanken beschäftigt werden, für die sie sich eigentlich gar nicht interessieren, Impulse in sich verspüren, die ihnen sehr fremdartig vorkommen oder zu Handlungen veranlasst werden, deren Ausführung ihnen zwar kein Vergnügen bereitet, deren Unterlassung ihnen aber ganz unmöglich ist. Die Gedanken beziehungsweise Zwangsvorstellungen [...]
Kategorie: Psychologie |
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Januar 22, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Die amerikanische Schriftstellerin Joyce Carol Oates hat mehr als sechzig Romane geschrieben, ein wildes Sammelsurium aus Liebesgeschichten, Familiendramen, Romanzen, Psychothrillern, Schauerromanen und Geistergeschichten. Die Initialzündung für ihre beeindruckende Schriftstellerinnenkarriere war eine illustrierte Ausgabe des Buchs „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll, das ihr ihre Großmutter zum achten Geburtstag schenkte. Joyce Carol Oates verliebte sich in [...]
Kategorie: Literatur |
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September 19, 2011 | veröffentlicht von
hkl
In seinem Buch „Parteiendämmerung. Oder was kommt nach den Volksparteien“ analysiert Christoph Seils den gegenwärtigen Umbruch der politischen Verhältnisse und beschreibt, wie eine neue Demokratie in Deutschland aussehen könnte. Die politischen Milieus der so genannten Volksparteien CDU und SPD haben sich seiner Meinung nach aufgelöst und an die Stelle ideologischer Konflikte des 20. Jahrhunderts sind [...]
Kategorie: Buchrezensionen |
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Mai 28, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Die Überwindung, die in jedem toleranten Akt steckt, wirft laut Alexander Mitscherlich als Belohnung ein Freiheitserlebnis ab. Es ist eine beglückende Erfahrung, frei vom Zwang der Unduldsamkeit, der Unerträglichkeit, der Feindseligkeit zu sein. Doch die Selbsterfahrungen dieser Qualität sind relativ selten. Toleranz hat immer etwas mit Gleichmut zu tun: Ertragen, Erdulden heißt, psychologisch ein Gleichgewicht gegen störende Einflüsse von außen aufrechterhalten zu können. Wer tolerant ist und dabei seine Identität nicht gefährden will, muss fähig sein, sich Versagungen auferlegen zu können. Bei einer Überlastung und Überforderung bricht eine Brücke oder Verhaltensweise zusammen.
Kategorie: Philosophie |
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April 23, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Die Hollywood-Legende Richard Widmark spielte nicht nur in Wildwestfilmen den harten Typ. In zahlreichen Krimis und Kriegsfilmen unbeugsame Persönlichkeiten und grandiose Schurken. Sein markantes Gesicht und sein stechender Blick eigneten sich hervorragend für die Besetzung solcher Rollen. Er wirkte unter anderen als Darsteller in den Filmen „Der Garten des Bösen“ (1954), „Das Urteil von Nürnberg“ (1961), „Mord im Orient-Express“ (1974), „Achterbahn“ (1977), und in „Ein Aufstand alter Männer“ von 1987, bei dem Volker Schlöndorff Regie führte. Sein letzter Film war „Der Preis der Macht“ der 1991 entstand.
Kategorie: Film |
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