Wesley Clair Mitchell erforscht den Konjunkturzyklus

Der amerikanische Ökonom Wesley Clair Mitchell, der von 1874 bis 1948 lebte, gehört zu den Vätern der Konjunkturforschung. Er wollte nicht mehr und nicht weniger, als die Ökonomie auf einem durch empirische Forschung gesicherten Fundament neu begründen, oder wie er selbst sagte, „die imaginäre Welt der Ökonomie rekonstruieren.“ 43 Jahre lehrte Wesley Clair Mitchell an amerikanischen Hochschulen. Seine Analysen von Konjunkturzyklen erweitere der Wirtschaftswissenschaftler im Laufe der Zeit zu einer umfassenden Untersuchung der Funktionsweise der kapitalistischen Wirtschaft. 1927 erschien sein Hauptwerk: „Der Konjunkturzyklus. Problem und Problemstellung“. Dieses Buch sowie weitere Forschungen zum Konjunkturproblem machten ihn zum international führenden Ökonomen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.

Werner Kieser: "Ein starker Körper stärkt den Geist"

Eine der Lebensweisheiten des Unternehmers Werner Kieser lautet: „Wer Kraft hat, geht leichter durchs Leben.“ Seit mehr als 40 Jahren will er seine Mitmenschen davon überzeugen, dass ein starker Körper auch den Geist stärkt. Der Schweizer hat in seiner Karriere eine Kette von Fitness-Studios aufgebaut, die sich inzwischen über 153 Standorte erstrecken. Mit seinem speziellen Kieser-Training sollen die Menschen nicht nur ihre Muskeln aufbauen, sondern sich auch mit seinen Ideen und Philosophien auseinandersetzen. Werner Kieser ist im wahrsten Worte ein Self-Made-Man, der sich fast alles in seinem Leben selbst beigebracht hat.

H. J. Heinz erschloss mit Ketchup einen Weltmarkt

Den weltweiten Siegeszug der würzigen Tomatensauce, sprich Ketchup, führte Henry John Heinz an, ein Amerikaner mit deutschen Vorfahren, der vor 140 Jahren das Rezept des „Tomato-Ketchup“ erfand. Damals stellte er erstmals in der kleinen dunklen Küche seiner Mutter die Zutaten für eine Sauce zusammen, die ihren Siegeszug um die Welt antreten sollte. Heute ist die Marke „Heinz“ überall bekannt, sie zu quasi zu einem Synonym für Ketchup geworden. Wirtschaftsexperten schätzen allein den Wert der Marke auf mindestens 2,5 Milliarden Dollar. Das Unternehmen Heinz ist einer der weltweit bekanntesten Lebensmittelkonzerne mit einem Jahresumsatz von knapp über 10 Milliarden Dollar und rund 32.000 Beschäftigten.

Richard Koch propagiert das 80/20-Prinzip

Das 80/20-Prinzip sollte nach Richard Koch von allen intelligenten Menschen, von jeder Organisation sowie von jeder sozialen Gruppierung und Gesellschaftsform genutzt werden, da es Einzelnen und Gruppen helfen kann, mit viel weniger Anstrengung viel mehr zu erreichen. Das 80/20-Prinzip kann die Effektivität und das Glück des Einzelnen steigern. Außerdem kann es die Rentabilität von Wirtschaftsunternehmen und die Effektivität jeder Organisation erhöhen. Das 80/20-Prinzip bedeutet, dass 80 Prozent dessen, was der Mensch in seiner Arbeit erreicht, auf 20 Prozent der aufgewandten Zeit zurückgeht.

John Stuart Mill philosophiert über die Gesellschaft

John Stuart Mill vertrat die These, dass es die Interessen der Menschen sind, die eine Gesellschaft begründen und nicht ein Vertrag, aus dem soziale Verpflichtungen abzuleiten wären. Durch den Schutz der Gemeinschaft ist jeder einzelne verpflichtet, gewisse Leitlinien den anderen gegenüber zu beachten und seine Interessen nicht zu verletzen. Außerdem muss jeder Mensch seinen Anteil an notwenigen Mühen und Opfern tragen, um die Gesellschaft und ihre Mitglieder vor Unrecht und Unannehmlichkeiten zu bewahren.