
Dezember 16, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Philosoph Karl Jaspers vertritt die These, dass die Unabhängigkeit des Menschen scheinbar lautlos verloren geht, in einer Welt, in der das Dasein durch das Typische, die Gewohnheiten und die ungefragten Selbstverständlichkeiten überflutet wird. Dieser Tendenz setzt er das Philosophieren entgegen, in der der Mensch unter allen Bedingungen um seine innere Unabhängigkeit ringt. Denn das Bild des Philosophen wird seit der Antike von seiner Unabhängigkeit geprägt, weil er sich der Welt der Güter entsagt, von der Herrschaft der Triebe befreit und asketisch lebt.
Kategorie: Philosophie |
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November 21, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Die Gemeinschaft setzt laut Alfred Adler eine Anzahl von Forderungen und beeinflusst dadurch alle Normen und Formen des Lebens eines Menschen, somit auch die Entwicklung seines Gehirns. Bei der langsamen Entwicklung des Kindes lässt sich feststellen, dass an die Entfaltung menschlichen Lebens nur gedacht werden kann, wenn eine schützende Gemeinschaft vorhanden ist. Das Kind, das so sehr der Hilfe der Gemeinschaft bedarf, findet sich einer Umgebung gegenüber, die nimmt und gibt, fordert und erfüllt. Es sieht sich mit seinen Trieben vor gewissen Schwierigkeiten, deren Überwindung ihm Pein verursacht.
Kategorie: Psychologie |
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Oktober 10, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Die Grundlage einer Interaktion ist das Verstehen zwischen Ich und Du, das allerdings immer lückenhaft ist. Jeder Mensch kann laut Ronald David Laing nur vermuten, was der andere denkt und meint. Hier tut sich seiner Meinung nach ein Tor zu allen möglichen seelischen Vergewaltigungen auf, wenn eine Person A soviel Macht besitzt, um einer Person B zuschreiben, was diese bewusst oder unbewusst befindet. Ronald David Laing definiert das Unbewusste als jenen Seelenanteil, den der Mensch weder sich selbst noch anderen mitteilt. Es ist kein Sack mit perversen Trieben, sondern ein Teil der Persönlichkeit, der nicht kommunizierbar ist.
Kategorie: Psychologie |
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Mai 31, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Für Ronald D. Laing ist die Interaktion zwischen zwei Menschen, also einem Ich und einem Du, immer lückenhaft. Jeder Mensch kann nur vermuten, was sein Gegenüber meint. In der Regel sind die Folgen dabei überschaubar. Schlimm wird es nur, wenn eine Person soviel Autorität und Macht hat, der anderen Person zuzuschreiben, was diese bewusst oder unbewusst empfinden soll. Von hier aus ist der Weg zu einer seelischen Vergewaltigung nicht mehr weit. Selbst die Wissenschaft übt solche Techniken der Vergewaltigung aus, indem sie Menschen wie Tiere in Testsituationen beobachtet und sie motivanalytisch beurteilt. Dabei bekommen die Probanden Triebe und Antriebe angeheftet, von denen sie manipuliert werden, als wären sie Roboter und Maschinen.
Kategorie: Psychologie |
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Mai 15, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
C.G. Jung schloss sich 1907 mit großem Enthusiasmus der Psychoanalyse Sigmund Freuds an. Seine Vorbildung als Psychiater mit klinischer Erfahrung half ihm dabei, seine Stellung in den nächsten zwei Jahren im Umfeld von Sigmund Freud zu festigen. Er wurde sogar mit ihm zusammen 1909 zu Gastvorlesungen in die USA an die Clark University eingeladen, wo er über die Assoziationsmethode sprach und anschließend mit Ehrendoktorwürde Dr. jur. honoris causa ausgezeichnet wurde.Doch bald kamen unterschiedliche Auffassungen zum Vorschein, die C.G. Jung von der Psychoanalyse weg führten.
Kategorie: Psychologie |
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