
Juli 11, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Dichter Ezra Pound gehörte zu den einflussreichsten amerikanischen Lyrikern des vergangenen Jahrhunderts. Seine größte Schöpfung ist das Langgedicht „Cantos“, das in den Jahren 1915 bis 1959 entstand und zur Weltliteratur gezählt wird. Ezra Pound war aber nicht nur Lyriker, er war gleichzeitig Übersetzer, Verleger und Literaturtheoretiker.
Kategorie: Literatur |
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Februar 19, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Paul Anthony Samuelson zählt zu den einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Der Vater der heutigen Lehrbuchökonomie erhielt 1970 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Dreißig Jahre zuvor war er vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) vom benachbarten Harvard abgeworben worden und baute an seiner neuen Wirkungsstätte einen der weltweit führenden ökonomischen Fachbereiche auf. Mit seiner Wirtschaftstheorie schuf Paul Anthony Samuelson den Gegenpart zur Chicago-Schule seines Kollegen Milton Friedman, die eine vom liberalistischen Glauben geprägte Ökonomie entwickelte. Paul Anthony Samuelson sträube sich gegen jede Einengung der Wirtschaftswissenschaften. Er schrieb: „Ökonomie ist sowohl Kunst als auch Wissenschaft, weil das Verhalten von Menschen und Institutionen sich ständig ändert – unsere Theorien müssen sich mit ihnen verändern.“
Kategorie: Wirtschaft |
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Mai 5, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Henning Ritter porträtiert in seinem Buch zwölf große Denker des vergangenen Jahrhunderts, die in ihrer jeweiligen Disziplin neue Wege beschritten haben. Dazu zählen Sigmund Freud, Franz Kafka, Ludwig Wittgenstein, Aby Warburg, Walter Benjamin, Carl Schmitt, Alexandre Kojève, André Malraux, Anthony Blunt, Elias Canetti, Isaiah Berlin und Claude Lévi-Strauss.
Kategorie: Buchrezensionen |
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März 15, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Professor Kwame Anthony Appiah, der in Princeton lehrt, stellt sich einem derzeit vorhandenen Zweifel, die mit der aktuellen Moralphilosophie zu tun hat. Er beschäftigt sich vor allem mit der Frage, ob die Philosophie die Erkenntnisse der Naturwissenschaften genügend in ihre Theorien einbezieht. In seinem Buch „Ethische Experimente. Übungen zum guten Leben“, hat er versucht, die Arbeit des Moralphilosophen mit der Tätigkeit von Wissenschaftlern aus anderen Fachgebieten und mit den Fragen eines denkenden Menschen zu verbinden.
Kategorie: Philosophie |
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Januar 23, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Sokrates lebte von 470 bis 399 v. Chr. und studierte in seiner Jugend vor allem die philosophischen Schriften der Vorsokratiker. Der Philosoph stellte an ihnen zwei gravierende Nachteile fest. Erstens widersprachen sie einander, weil in ihnen ein Chaos an widersprüchlichen Theorien herrschte. Die Ideen sind zwar aufregend, aber ohne kritische Methode verfasst. Zweitens kritisierte Sokrates, dass die Theorien für das praktische Leben der Menschen belanglos wären, auch wenn man herausfinden könnte, welche der Theorien die wahre ist.
Kategorie: Philosophie |
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