Daniel Goleman lehrt den Umgang mit der Melancholie

Die amerikanische Psychologin Dr. Diane Tice von der Princeton University hat herausgefunden, dass die meisten Menschen die Stimmung der Traurigkeit am wenigsten mögen. Sie sind immer dann am erfinderischsten, wenn es darum geht, der Melancholie zu entkommen. Daniel Goleman hält das nicht in jedem Fall für ratsam und schreibt: „Natürlich sollte man nicht jeglicher Trauer zu entkommen versuchen; die Melancholie hat, wie jede andere Stimmung, ihre positiven Seiten.“ Die Trauer, die in der Regel durch einen Verlust verursacht wird, hat bestimmte, gleich bleibende Auswirkungen. Sie lässt das Interesse der Menschen an Vergnügungen und Ablenkungen schrumpfen, und heftet die Aufmerksamkeit auf das Verlorene und schwächt ihre Energie für neue Taten, zumindest für eine mehr oder weniger kurze Zeit.

Richard David Precht denkt über die Intelligenz nach

Der Bestsellerautor und Philosoph Richard David Precht erklärt, was die menschliche Intelligenz von der eines klugen Tieres unterscheidet. Er sagt: „Die Reflexionen, zu denen Menschen in der Lage sind, erreichen ein Niveau, das es im Tierreich nicht annähernd gibt.“ Bei den Tieren gibt es seiner Meinung nach zwar Ansätze zur Moralfähigkeit, zu Lug und Trug und List und Taktik, aber es gibt keine Tiere, die eine Rechtssprechung entwickelt haben oder ethische Maxime aufstellen können. Die Möglichkeit, sich zu sich selbst in ein Verhältnis zu setzen ist mit der Sprache und der Fähigkeit zur Abstraktion verbunden. Der Mensch kann über Dinge sprechen, die es nicht gibt, während ein Tier niemals die Zukunft in Worten vorwegnehmen kann.

So gewinnen Sie bei jeder Verhandlung

Frieder Gamm ist fest davon überzeugt, das jeder Mensch das richtige Verhandeln lernen und üben kann. Richtig zu verhandeln bedeutet für den Autor allerdings auf keinen Fall, seine Wünschen und Vorstellungen rücksichtslos und zu 100 Prozent auf Kosten eines anderen durchzusetzen, sondern vielmehr Mittel und Wege zu finden, möglichst alle Beteiligten zufrieden zu stellen und dafür zu sorgen, dass niemand sein Gesicht verliert. Im ersten Kapitel erklärt der Autor, warum der Mensch verhandeln muss und warum viele Menschen dennoch nicht gerne verhandeln. Frieder Gamm lockert seine Ausführungen geschickt mit Fallbeispielen, Merksätzen und Tipps aus der Praxis auf.