
August 14, 2011 | veröffentlicht von
hkl
Für Bernhard Giesen, Professor für Makrosoziologie an der Universität Konstanz, sind Religion und Kultur nicht nur hübsche Traditionen. Sie bestimmen seiner Meinung nach das Bild vom guten Leben. Die meisten Menschen wünschen sich Integration, streiten sich aber darüber, wie dies funktionieren soll. In der Regel werden drei Strategien vertreten. Bernhard Giesen zählt sie auf: „Assimilation, [...]
Kategorie: Soziologie |
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Mai 23, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Ein Mensch mit einer intakten Seele fühlt sich in der Welt, in sich selbst und seinem Leib sicher. Der verängstige Mensch dagegen gibt die Einheit dieser Dreieinigkeit auf und zieht sich in eine geistige Welt zurück. Er gibt Teile der Welt auf und löst sich von seinem Körper ab. Am liebsten würde er körperlos existieren. Das hat Symptome zur Folge wie etwa Essstörungen, Schwierigkeiten bei der Verdauung und Komplikationen im Sexualleben. Nur wer ganz bei sich ist und in sich in seinem Leibe wohl fühlt ist nach Laing inkarniert. In Stresssituationen oder im Unglück geben viele Menschen die Inkarnation auf, weil sie auf der geistigen Ebene eine Zuflucht zu finden meinen.
Kategorie: Psychologie |
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Januar 29, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
In der Poesie geht es für Michel Houellebecq um Gefühle. Es gibt für ihn angenehme und unangenehme Stimmungen. Da die gesamte Gesellschaft größten Wert auf eine angenehme Gemütsverfassung legt, ist es ihm wichtig, das Unangenehme zu betonen. Eines der Kennzeichen der Literatur ist laut Michel Houellebecq das Recht auf Unklarheit, und die Möglichkeit, ebene keinen Spaß zu machen. Er bezeichnet die Literatur gerne als Gegenkraft zur Wirklichkeit. Das Leben definiert Michel Houellebecq als einen Prozess des Scheiterns, des langsamen Untergangs, das mit dem Tod zu Ende geht.
Kategorie: Literatur |
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Juni 30, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Jean-Jacques Rousseau bereicherte die abendländische Philosophie um drei revolutionäre, seitdem höchst einflussreiche Ideen. Erstens erklärte er, die Zivilisation sei nichts Gutes, wovon bisher ausgegangen worden war, sondern etwas grundsätzlich Schlechtes. Jean-Jacques Rousseau glaubte, dass die Menschen zwar gut geboren, aber durch die Erziehung zur Gesellschaft verdorben werden. Zweitens plädierte er, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Leben, für das Primat des Gefühls und der natürlichen Instinkte gegenüber der Vernunft.
Kategorie: Philosophie |
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Januar 17, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Das bekannteste Werk von Robert Cialdini heißt „Einfluss. Wie und warum sich Menschen überzeugen lassen“ (Moderne Verlagsgesellschaft: 1987). Es wurde über eine Million Mal verkauft und in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Das Buch ist inzwischen ein Klassiker über Marketing und Psychologie, der dem Leser zeigt, warum der Mensch so empfänglich für Überredungskünste ist und der viel über das menschliche Wesen verrät.
Kategorie: Psychologie |
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