
Januar 7, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Heiner Flassbeck stellt in seinem neuen Buch „Die Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts“ die These auf, dass ein neues Wirtschaftswunder machbar ist, wenn man die vier großen Aufgabengebiete Finanzen, Handel, die soziale sowie die ökologische Absicherung erfolgreich miteinander verbindet. Gleichzeitig fordert der Autor eine radikale Reform der Parteiendemokratie und des Lobbyismus. Die Marktwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn sie in ein System verwandelt wird, das nicht dazu da ist, einigen Wenigen Reichtum zu ermöglichen, sondern ganz im Gegenteil allen Bürgern ein systematische Chance auf die Verbesserung ihrer Lebensumstände geben muss. Heiner Flassbeck arbeitet seit dem Jahr 2000 bei den Vereinten Nationen in Genf und ist dort als Direktor zuständig für die Division Entwicklung und Globalisierung.
Kategorie: Buchrezensionen |
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März 28, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Würzburger Wirtschaftswissenschaftler Peter Bofinger fordert von der Bundesregierung ein Ende der wahnsinnigen Pläne von Steuersenkungen. Im Gegenzug müsse endlich mehr für Investitionen getan werden, sagt der Ökonom, der zu den fünf Wirtschaftsweisen zählt. Auch in Deutschland könne eine Angststarre die Wirtschaft befallen, die in Japan zehn Jahre anhielt. Die Bundesrepublik bewege sich seit Jahren am Rande einer Deflation und der Weltwirtschaft stünden schwierige Zeiten bevor. Die Bundesbürger müssten sich auf magere Jahre einstellen.
Kategorie: Wirtschaft |
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März 9, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Der kommissarische Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, fordert, dass Politiker damit aufhören müssen, Hilfsbedürftige, die von Hartz IV leben, pauschal zu verdächtigen. Aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV geht hervor, dass der Sozialstaat eine Grundsicherung für alle Bürgerinnen und Bürger zu organisieren habe, sodass ihnen ein menschenwürdiges Existenzminimum garantiert ist.
Kategorie: Politik |
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November 20, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Der Ökonom Hans-Werner Sinn hält Mindestlöhne für ein großes Übel. Denn damit treibe man einen Teil der Betroffenen in die Arbeitslosigkeit. Armut lasse sich nur durch Arbeit und ergänzendes Hartz IV vermeiden und auf keinen Fall durch immer neue und immer höhere Mindestlöhne. Ifo-Chef Sinn konkretisiert: „Wer wegen der Mindestlöhne zum arbeitslosen Hartz IV-Empfänger wird, liegt mit seinem Einkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze.“
Kategorie: Wirtschaft |
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