
Februar 1, 2012 | veröffentlicht von
admin-w57
Anna Freud ist ein entschiedener Gegner des Vererbungswahns, der alle Eigenschaften des Kindes auf biologische Dispositionen zurückführen will. Schlechte Ergebnisse in der Erziehung sollten ihrer Meinung nach nicht den Genen, sondern vielmehr der Unkenntnis und der mangelnden Reife der Eltern angelastet werden, die ihre Kinder teilweise chaotisch und trostlos heranwachsen lassen. Die Gesellschaft erntet dann in der Psychopathologie und späteren Leben der Kinder als Erwachsene, was die Eltern in der Kinderstube gesät haben. Die Kindheit ist laut Anna Freud entscheidend für das spätere Leben des Menschen, wobei die Erziehung unmittelbar nach der Geburt beginnt.
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Januar 1, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Antonio Damasio ist davon überzeugt, dass sich Eigenschaften und Funktionen in der Evolutionsgeschichte des Lebendigen verändern, je nachdem, wie stark sie zum Erfolg von Lebewesen beitragen. Er schreibt: „Warum sich das Bewusstsein in der Evolution durchgesetzt hat, lässt sich am unmittelbarsten damit erklären, das es die Überlebensaussichten der damit ausgerüsteten Spezies nennenswert verbesserte.“ Laut Antonio [...]
Kategorie: Psychologie |
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Dezember 27, 2011 | veröffentlicht von
hkl
Hirnforscher Wolf Singer weiß, was im Gehirn passiert, wenn ein Mensch geldgierig wird. Er kennt bestimmte Bereiche im Gehirn, die aktiv werden, wenn man gierig wird, egal wonach, das gilt nicht nur für Geld. Wolf Singer erklärt: „Dabei gibt es Überlappungen mit jenen Bereichen, die auch bei Suchtverhalten aktiv werden. Die Gier nach Geld kann [...]
Kategorie: Wissenschaft |
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November 23, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Zu den künstlerischen Leistungen der Seele zählt Alfred Adler die Phantasie. Die Phantasie ist an die Beweglichkeit des Organismus gebunden und nichts anderes als eine Form des Voraussehens. Wenn man bei Phantasien bei Kindern und Erwachsenen – auch Tagträume genannt – Luftschlösser vor sich hat, so handelt es sich immer um Vorstellungen, die in der Zukunft liegen, zu der sich der Mensch hinbewegt und die er, in seiner Weise voraussehend, auszubauen versucht. Bei der Prüfung der Phantasien der Kinder erweist sich für Alfred Adler, dass bei ihnen als wesentlicher Faktor das Spiel der Macht einen weiten Raum einnimmt. Es sind immer Spiele des Ehrgeizes, die sich widerspiegeln.
Kategorie: Psychologie |
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Oktober 10, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Die Grundlage einer Interaktion ist das Verstehen zwischen Ich und Du, das allerdings immer lückenhaft ist. Jeder Mensch kann laut Ronald David Laing nur vermuten, was der andere denkt und meint. Hier tut sich seiner Meinung nach ein Tor zu allen möglichen seelischen Vergewaltigungen auf, wenn eine Person A soviel Macht besitzt, um einer Person B zuschreiben, was diese bewusst oder unbewusst befindet. Ronald David Laing definiert das Unbewusste als jenen Seelenanteil, den der Mensch weder sich selbst noch anderen mitteilt. Es ist kein Sack mit perversen Trieben, sondern ein Teil der Persönlichkeit, der nicht kommunizierbar ist.
Kategorie: Psychologie |
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