Jürgen Habermas glaubt an eine allgemeine Vernunft

Jürgen Habermas zählt zu den Philosophen der Postmoderne, die versuchen, die Grundkonzepte der modernen Philosophie, die sie als einengend empfinden, neu zu begründen. Jürgen Habermas und seine Mitstreiter vertreten dabei die Idee einer allgemeinen Vernunft und die Vorstellung, dass der Mensch für sich allein verantwortlich ist. Die Geschichte wird als eine Perspektive aufgefasst, die möglicherweise den Gegensatz von individuellen Bedürfnissen und gesellschaftlichen Zwängen beseitigen kann. Jürgen Habermas ist mit Immanuel Kant einer Meinung, dass die Aufklärung in der Praxis die Voraussetzungen der wissenschaftlichen Wahrheitsfindung herbeiführen muss.

Die Menschen sollen nach der Glückseligkeit streben

Der Erkenntnis kommt nach Immanuel Kant schon von Beginn an ein sprachlicher und gesellschaftlicher Charakter zu. Denn die Wahrheit kann sich erst in der Diskussion der Meinungen in der Auseinandersetzung zwischen prinzipiell gleichberechtigten Menschen konstituieren. Das Urteil eines Menschen muss sich dem Beurteilen des Urteils durch ein anderes Mitglied der Gesellschaft und dessen Begründung öffnen. Erst dadurch erhalten die Erkenntnis und die Verständigung über die Bedingungen einer möglichen Erkenntnis erst einen Charakter des Dialogs. Laut Immanuel Kant soll sich alles Handeln der Menschen auf die Realisierung des höchsten Guts abzielen.

Marc Beise: "Der Staat plündert die Mittelschicht aus"

Marc Beise stellt in seinem Buch „Die Ausplünderung der Mittelschicht“ die These auf, dass in den Zeiten der Finanzkrise und den daraus resultierenden stetig wachsenden Geldproblemen des Staates, die Mittelschicht immer mehr abgezockt und wird. Sein Buch ist ein Hilferuf aus der Mitte der Gesellschaft und ein Plädoyer für eine andere Politik in Deutschland, die die Eigenverantwortung der Bürger fördert und belohnt.

Bülent Tulay: "Ohne Frieden gibt es keine Hoffnung"

Die Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung ruft in ihrer Weihnachtsbotschaft zu einem friedlichen Miteinander von Deutschen und Türken auf. Die Menschen aller Nationen leben in sehr schwierigen Zeiten, in denen sie mehr verunsichert sind, als dass sie an eine glückliche und friedliche Zukunft glauben. Deutschland und die Welt schließen ein extrem schwieriges Geschäftsjahr ab. Die Unternehmen mussten mit Exportrückgängen, Abschwungraten, Konkursen, staatlichen Marktunterstützungsprogrammen beziehungsweise Bürgschaften leben, deren Dimensionen sie sich vorher nicht einmal vorstellen konnten. Bülent Tulay, der 1. Vorsitzende der Vereinigung, setzt in diesen Zeiten der Krise ganz auf den Frieden zwischen den Menschen und Völkern.