
Juli 22, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Als Wissenschaftler plädierte Edgar Salin in der Tradition von Alexis de Tocqueville, Friedrich List und Karl Marx für eine historisch, soziologisch, philosophisch ausgerichtete Ökonomie, die an der politischen Wirklichkeit ausgerichtet sein muss. Das nationalökonomische Hauptwerk von Edgar Salin trägt den Titel „Geschichte der Volkswirtschaftslehre“, das er in der fünften Auflage1967 in „Politische Ökonomie“ umbenannte. In diesem Buch beschreibt er meisterhaft das Verhältnis von Geschichte und Ökonomie. Er lehrt darin keine Patentrezept oder Modell, noch eine Sehweise, woraus sich irgendein Ismus ableiten ließe. Es handelt sich dabei vielmehr um einen interdisziplinär angelegten Erkenntnisprozess, der die Unterscheidung von Gesamterkenntnis und Teilerkenntnis zur Grundlage hat.
Kategorie: Wirtschaft |
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November 30, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Am Werk von Thomas Robert Malthus scheiden sich die Geister. Für Karl Marx war es nur ein schülerhaft oberflächliches Plagiat, während John Maynard Keynes der Auffassung war, wenn sich von Thomas Robert Malthus aus, anstelle von David Ricardo, der Hauptstamm der Ökonomie des 19. Jahrhunderts entwickelt hätte, die Welt heute weiser und reicher wäre.
Kategorie: Wirtschaft |
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November 6, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Jean-Baptiste Say wurde 1767 in der Nähe der französischen Stadt Lyon geboren. Als er 19 Jahre alt war, fuhr er nach England, um das Aufblühen von Gewerbe und Handel im Zeichen der industriellen Revolution zu studieren. Say lernte die englische Sprache und studierte die Werke von Adam Smith (1723 – 1790) im Original. Vor allem dessen Hauptwerk „Der Wohlstand der Nationen“ begeisterte ihn und weckte sein nachhaltiges Interesse an der politischen Ökonomie.
Kategorie: Wirtschaft |
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Juli 7, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Der französische Philosoph Alain Badiou unterscheidet in seinem neuen Buch „Logiken der Welten“, das gerade im Diaphanes-Verlag auf Deutsch erschienen ist, vier philosophische Wahrheitsprozeduren: Wissenschaft, Kunst, Politik und die Liebe. Die Mathematik, die Malerei, die Dichtung und die Liebe bringen ganz bestimmte Formen der Wahrheit hervor. Diese verschiedenen Wahrheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sie universell sind, nicht aufzählbar, sich in der Unendlichkeit verlierend und immer erkennbar. Es gibt laut Alain Badiou so viele Wahrheiten, dass kein Mensch sie alle aufzählen könnte. Das sei aber auch gar nicht nötig, da man diese Wahrheiten nicht verfehlen könne, wenn man an sie denke.
Kategorie: Philosophie |
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Mai 25, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
John Stuart Mill geht in seinen Schriften zur politischen Ökonomie von der Annahme aus, dass die ökonomische Entwicklung seiner Zeit allgemeine Mängel beseitigt habe, und es nur noch darum gehe, die erarbeiteten Güter menschlich verträglich zu verteilen. Die Arbeitervereinigungen sind für ihn ein unerlässliches Mittel zu Wahrung der Interessen der Menschen, die nichts außer ihrer Arbeitskraft anzubieten haben.
Kategorie: Politik |
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