
August 27, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Am 25. August 2010 ist Jean Connery 80 Jahre alt geworden. Vor elf Jahren wählte ihn das People Magazin zum „Sexiest Man of the Century“. Der schottische Schauspieler, der mit seiner Rolle als James Bond zu Weltruhm kam, wurde für seine Darstellung eines irischen Cop in dem Film „Die Unbestechlichen“, unter der Regie von Brian de Palma, mit einem Oscar ausgezeichnet. Jean Connery ist Schotte durch und durch. Er hat sein ganzes Leben für die Unabhängigkeit der Schotten von England gekämpft. Im August 2008 erschien sein Buch „Beeing a Scot“. Da er sich so sehr für seine schottische Heimat eingesetzt hat, nehmen es ihm seine Landsleute auch nicht übel, dass er die meiste Zeit des Jahres auf den Bahamas lebt.
Kategorie: Film |
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August 9, 2010 | veröffentlicht von
hkl
In seinem Buch „Im freien Fall“ beschreibt der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stieglitz wie es zur weltweiten Wirtschaftskrise, die im Herbst 2008 ausbrach, kommen konnte. Für ihn ist klar, dass falsche Anreize, entfesselte Märkte und eine ungerechte Verteilung des Wohlstands, die Welt beinahe in den Abgrund gerissen haben. Begonnen hatte die Weltwirtschaftskrise in den Vereinigten Staaten von Amerika. Joseph Stieglitz fordert die Manager, Banker und Politiker auf, beim Abflauen der Krise nicht wieder zur gewohnten Tagesordnung überzugehen, sondern ein neues globales Wirtschafts- und Finanzsystem aufzubauen.
Kategorie: Buchrezensionen |
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Juli 10, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Cicero hat sein ganzes Leben als Redner gewirkt und sich mit der Theorie der Rhetorik befasst. Für Cicero ist der Redner ein Verfechter der Wahrheit, der aufgrund seiner Sachkenntnis und seiner Überzeugungskraft Wort und Sache zusammenführt. In der Zeit, in der er von der Politik ausgeschlossen war, beschäftigte sich Cicero viel mit Philosophie. In seinen philosophischen Werken verfolgte er das Ziel, eine Gesamtdarstellung der damals bekannten Philosophie zu schreiben.
Kategorie: Philosophie |
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Juli 8, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Für den Hedge-Fonds-Manager George Soros sind die Zentralbanken auf der ganzen Welt die größten Euro-Spekulanten. Er bestreitet, dass die Hedge-Fonds schuld am Niedergang des Euro wären. Diese hätten nur versucht, sich darauf einzurichten, dass die Zentralbanken das Vertrauen in den Euro verlieren würden. George Soros spekuliert nicht gegen den Euro und sagt: „Ich bin sehr daran interessiert, den Euro und die Europäische Union zu erhalten.“ Dennoch glaubt der Finanztycoon, dass der Euro in einer Krise steckt und die Krise der europäischen Währung in Deutschland missverstanden wird. Die deutschen Rettungsmaßnahmen würden den Euro sogar noch in größere Gefahr bringen.
Kategorie: Wirtschaft |
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Juli 7, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Der französische Philosoph Alain Badiou unterscheidet in seinem neuen Buch „Logiken der Welten“, das gerade im Diaphanes-Verlag auf Deutsch erschienen ist, vier philosophische Wahrheitsprozeduren: Wissenschaft, Kunst, Politik und die Liebe. Die Mathematik, die Malerei, die Dichtung und die Liebe bringen ganz bestimmte Formen der Wahrheit hervor. Diese verschiedenen Wahrheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sie universell sind, nicht aufzählbar, sich in der Unendlichkeit verlierend und immer erkennbar. Es gibt laut Alain Badiou so viele Wahrheiten, dass kein Mensch sie alle aufzählen könnte. Das sei aber auch gar nicht nötig, da man diese Wahrheiten nicht verfehlen könne, wenn man an sie denke.
Kategorie: Philosophie |
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Juni 26, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Der Star-Ökonom Jagdish Bhagwati glaubt, dass die Errungenschaften der Globalisierung in Gefahr geraten könnten, weil selbst die ökonomische Welt plötzlich wieder in Grenzen denkt. Er kritisiert den Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, der Hilfsgelder nach dem Motto verteilen möchte: „Wir zahlen für den Aufschwung, also bleiben die Aufträge hier.“ Für Jagdish Bhagwati sich solche Ansichten nicht zu akzeptieren: „Ich kann davor nur warnen: Das schafft vielleicht kurzfristig ein paar Jobs mehr, ist aber letztlich äußerst naiv und gefährlich.“
Kategorie: Wirtschaft |
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Juni 19, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Bei Karl Marx steht die Gesellschaft an erster Stelle vor dem Individuum und dem Staat. Laut Marx ist der Mensch ein Gesellschaftswesen, dessen Individualität ganz in der Gesellschaft aufgehen sollte. Der wesentliche Faktor, der den Menschen trägt und hält, ist laut Marx die Gesellschaft. Die Gesellschaft ist dem Staat vorangestellt, denn Marx versteht den Menschen nicht als Staatsbürger, er lehnt den Staat als politische Totalität sogar ganz und gar ab. Die Gesellschaft soll nach der „Großen Proletarischen Revolution“ an die Stelle des Staates treten. Das Ziel der Geschichte ist die Rückführung des Menschen in die Gesellschaft, die die alleinige Basis für das Zusammenleben der Individuen darstellt.
Kategorie: Philosophie |
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Juni 7, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Es besteht kein Zweifel das Max Weber nicht nur zu den herausragenden Denkern des europäischen Liberalismus zählt, sondern auch zu den bedeutendsten politischen Denkern seiner Zeit. Vor allem ging es ihm darum, ethische Maßstäbe als Richtlinien für politisches Handeln aufzustellen. Seine soziologischen Schriften sind unverändert die Basis einer jeden Sozialwissenschaft. Die Religionssoziologie hat er praktisch erfunden. In seiner ersten großen wissenschaftlichen Arbeit beschäftige sich Max Weber mit den Lebensverhältnissen der ostelbischen Landarbeiter.
Kategorie: Soziologie |
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Mai 28, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Martha Nussbaum, studierte Altphilologin und Philosophin, denkt über die Grundbedürfnisse des Menschen nach. Martha C. Nussbaum, Professorin für Recht und Ethik an der University of Chicago, lehrte auch in Harvard und an der Brown University. In ihren Texten bedient sie sich immer wieder antiker und moderner Quellen, der Dichtung, Prosa und Theorie. Ihre Forschungsbereiche scheinen weit auseinander zu liegen – Antike, Feminismus, Entwicklungspolitik und Theorie der Emotionen und viele mehr. Und doch befruchten sie einander, werden von Martha Nussbaum auf unnachahmliche Art miteinander verbunden. Nichts Geringeres plant diese einzigartige Philosophin als eine umfassende, normativ gehaltvolle Theorie des menschlichen Daseins.
Kategorie: Philosophie |
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Mai 23, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Eines der Hauptwerke Platons ist die „Politeia“, die zehn Bücher vom Staat, die die Frage nach dem Wesen der Gerechtigkeit wie ein roter Faden durchzieht. Das zweite Buch beginnt mit der Erörterung des bestmöglichen Staates und der Feststellung des Unterschieds zwischen Schein und wahrem Sein. Platon sieht es als höchst Unrecht an, wenn ein Mensch [...]
Kategorie: Philosophie |
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