
November 17, 2011 | veröffentlicht von
Hans Klumbies
Die Wahl des Partners zum Zweck der Fortpflanzung, der Befriedigung sexueller Lust und des Zusammenlebens unterliegt laut Eva Illouz in den meisten Gesellschaften strengen Gesetzen, weil es um die Übertragung von Besitztümern geht, um den gesetzlichen und wirtschaftlichen Status von Ehefrau und Kindern sowie um die Organisation der biologischen Reproduktion. In ihrem neuen Buch „Warum [...]
Kategorie: Soziologie |
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Oktober 17, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Die psychologische Ökologie bezieht die Gesamtheit der Personen, Dinge und Ereignisse mit ein, die das menschliche Erleben und Verhalten beeinflussen. Als Kernproblem der Ökopsychologie bezeichnet Hans Mogel die wissenschaftliche Analyse des Wechselwirkungsgefüges Mensch – Umwelt. Ökopsychologie befasst sich mit den Beziehungen des Menschen zu seiner natürlichen und selbst gestalteten Lebensumwelt. Für Prof. Dr. Hans Mogel, der den Lehrstuhl für Psychologie an der Universität Passau leitet, ist der Forschungsgegenstand der Ökopsychologie die Psyche, sofern sie von ihrer tatsächlichen Umwelt abhängig ist, die sich aus materiellen wie psychosozial wirksamen Bestandteilen zusammensetzt.
Kategorie: Psychologie, Umwelt |
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September 29, 2011 | veröffentlicht von
Hans Klumbies
Für die amerikanische Historikerin Joyce Appleby war ein wichtiger Faktor des Triumphs des Kapitalismus über die alte Ordnung, dass die Menschen ihre fundamentalen Wertvorstellungen änderten. Zuvor speiste sich ihr Bild der Welt aus einem Katalog aufeinander abgestimmter Ideen, die in einer Epoche des Mangels dafür geeignet waren, den Lauf der Dinge zu verstehen. Joyce Appleby [...]
Kategorie: Geschichte, Wirtschaft |
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Juli 21, 2011 | veröffentlicht von
Hans Klumbies
Die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten eines Menschen in den westlichen Industrienationen sind in den vergangen Jahrzehnten gewaltig gewachsen. Traditionelle Rollen verloren ihre Bedeutung, gesellschaftliche Bindungen zersetzten sich. Alain Ehrenberg beschreibt in seinem neuen Buch „Das Unbehagen in der Gesellschaft“ die Unfähigkeit der Menschen, diese Freiheiten und Wahlmöglichkeiten für ein sinnvolles Leben zu nutzen. Als Folge davon nehmen [...]
Kategorie: Buchrezensionen |
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Juli 17, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Erwin W. Straus lehnt die psychoanalytische Theorie der Perversionen und Neurosen ab, weil diese zu sehr die infantile Triebhaftigkeit in diesen Krankheitsbildern betont. Darin erkannte er den Hauptfehler in Sigmund Freuds Lehre von den sexuellen Partialtrieben. Laut Sigmund Freud gibt es schon im Kinde perverse Triebregungen, die im besten Fall in die genitale Sexualität einmünden und durch Sublimierung ihren pathologischen Gehalt verlieren können. Die Normalität setzt sich dann sozusagen aus einer gedämpften Pathologie zusammen. Das Kind wird willkürlich zu einem kleinen Perversen, der Perverse im Erwachsenenalter zu einem großen Kind.
Kategorie: Psychologie |
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