
Dezember 14, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Was für das Gespräch gilt, trifft gleichermaßen für das Lesen zu, das laut Erich Fromm eine Zwiesprache zwischen Autor und Leser ist oder sein sollte. Selbstverständlich ist es beim Lesen, ebenso wie beim Gespräch wichtig, was jemand liest oder mit wem er redet. Einen kunstlosen, billig gemachten Roman zu lesen ist eine Art des Tagträumens und eine Flucht aus der Gegenwart, die mitunter schmerzt, vor allem in den Zeiten der Wirtschaftskrise. Dieser Lesestoff gestattet keine produktive Reaktion des Lesers, der Text wird geschluckt und verdaut wie eine bedeutungslose Fernsehsendung oder die Kartoffelchips, die der Mensch beim Zuschauen isst.
Kategorie: Philosophie |
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November 3, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Psychologe Nathaniel Branden machte mit seinem Buch „The Psychology of Self-Esteem“ (1969) die Idee des Selbstwerts populär. Kein Werturteil ist dem Menschen wichtiger und kein Faktor entscheidender für sein psychische Entwicklung und Motivation, als das Urteil, das er über sich selbst hat. In seinem Buch geht Nathaniel Branden von der Annahme aus, dass die Menschen rationale Wesen sind und die totale Kontrolle über ihr Schicksal haben. Wer diese Idee akzeptiert und die Verantwortung dafür übernimmt, sieht sich naturgemäß in einem besseren Licht. Gelingt es einem Individuum allerdings nicht, diese Verantwortung für sein Leben und Handeln zu übernehmen, ist sein Selbstwertgefühl in größter Gefahr.
Kategorie: Psychologie |
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Mai 7, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Orientierung haben bedeutet für die Philosophin Rebekka Reinhard, sich in wechselnden Situationen zurechtzufinden, ob auf Reisen oder im Leben überhaupt. Sich orientieren heißt, sich in einer unübersichtlichen Sphäre zu bewegen, in dem der Mensch ein bestimmtes Ziel anvisiert. Auf diese Weise versucht er innerhalb der Unübersichtlichkeit eine gewissen Ordnung herzustellen. Die einmal errichtete Ordnung ist allerdings nie von Dauer, da der Mensch immer wieder neue Ziele anstrebt. Mit jeder Umorientierung verändern sich die Perspektiven, die Sichtweisen werden neu geordnet. Dabei können auch Schwierigkeiten eintreten. Rebekka Reinhard erklärt: „Wenn wir die alte Orientierung verlieren und eine neue noch nicht gegeben ist, fangen wir an zu irren. Es kann sein, dass die Verbindung zwischen uns und dem von uns angepeilten Ziel einfach abreißt.“
Kategorie: Philosophie |
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November 9, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Herausgeber der Buchs „Die grossen Naturforscher“ Robert Huxley ist fest davon überzeugt, dass die heutigen Naturwissenschaften tief in der Schuld großer Männer und Frauen stehen, die sich in der Vergangenheit aufmachten, um die Welt zu erforschen. Forscher wie Alexander von Humboldt oder Charles Darwin revolutionierten das Wissen ihrer Zeit.
Kategorie: Buchrezensionen |
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Juli 19, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Frederick Salomon Perls war einer der frühen Gurus an der Westküste Amerikas auf dem Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung. Seine Theorie besagt, dass die moderne Frau und der moderne Mann zu viel denken, statt zu erleben, zu fühlen und zu handeln. Sein Slogan lautete: „Lockere Dein Denken und besinne Dich auf deine Sinne.“ Das Buch „Gestalt-Therapie. Grundlagen der Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung“, das er zusammen mit Paul Goodman und Ralph Hefferline schrieb, wurde zum Manifest einer neuen Art von Psychotherapie.
Kategorie: Psychologie |
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