
Januar 18, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Schon zwei Jahre nach dem Tod von Sylvia Plath waren ihr Leben und ihre Dichtung zu einem schwer entschlüsselbaren Mythos verwoben. Nur eines ist klar, die Wut ist ein fester Bestandteil ihres Lebens, wie sie selbst in ihren Tagebüchern zugibt: „Eines kann ich sagen; Ja, ich will gelobt werden von der Welt und will Geld und Liebe und bin wütend auf alle, die weiter sind als ich, vor allem, wenn ich sie kenne und wenn sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie ich.“ Keine vier Jahre später nachdem sie diese Sätze geschrieben hat, wird die inzwischen zweifache Mutter, die mit ihren Kindern allein in London lebt, in ihrer Küche den Gashahn aufdrehen und den Kopf in den Backofen stecken, um zu sterben.
Kategorie: Literatur |
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November 10, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Psychologe und Sachbuchautor Peter Lauster ist fest davon überzeugt, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse in den fortgeschrittenen Industrienationen die Liebesfähigkeit der Menschen einschränkt. Schon die Erziehungsmethoden der Eltern ihren Kindern gegenüber sind liebesfeindlich, weil sich das Kind in den meisten Fällen die Liebe durch den Gehorsam gegenüber den Eltern verdienen muss. So kann das Kind kein Selbstvertrauen und kein Vertrauen den Mitmenschen gegenüber entwickeln, da es nicht um seiner selbst willen geschätzt und geliebt wird. In der Schule setzt sich dieser verhängnisvolle Prozess fort, da dort die Ausbildung des Intellekts völlig im Vordergrund steht, der Konkurrenzgedanke gefördert wird und gute Schulnoten die Referenz für eine angestrebte Karriere bedeuten.
Kategorie: Psychologie |
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August 29, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Stolz hat zwei Gesichter: Auf der einen Seite kann er Personen arrogant und überheblich machen, auf der anderen Seite kann er sympathische Chefs hervorbringen. Für den großen Schriftsteller Dante überwogen die negativen Aspekte des Stolzes. Er betrachtete den Stolz als etwas Schlimmeres als den Neid und den Zorn. Völlig anderer Ansicht war dagegen Aristoteles. Er bezeichnete den Stolz als die Krone der Tugenden und sagte: „Jeder muss verachtet werden, der seinen eigenen Wert nicht erkennt.“ In der Geschichte der Menschheit hat also nie Übereinstimmung darüber geherrscht, wie der Stolz zu bewerten ist. Heute hat sich daran immer noch nichts geändert.
Kategorie: Psychologie |
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April 1, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Das „Veblen-Theorem“ besagt, dass reiche Leute teure Güter nicht wegen ihres Gebrauchswert schätzen, sondern vor allem deswegen, weil Ärmere sie nicht bezahlen können. Entgegen der Lehrbuchweisheit steigt also die Nachfrage nach solchen Gütern mit dem Preis. Das wissenschaftliches Hauptwerk von Thorstein Veblen wurde 1898 veröffentlicht und trägt den Titel „Why is Economics Not An Evolutionary Science?“.
Kategorie: Wirtschaft |
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März 16, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
Neurotische Menschen leiden laut Alfred Adler an einem Gefühl der Minderwertigkeit. Neurotiker fühlen sich nicht gleichwertig mit anderen Menschen. Sie klagen deshalb über eine Unvollständigkeit, die sowohl physisch wie auch psychisch gemeint sein kann. Der neurotische Mensch leidet immer auch an einem Bewusstsein der Kleinheit und der Unzulänglichkeit. Für Alfred Adler gab es keinen Zweifel daran, dass die Minderwertigkeitsgefühle in der Kindheit des Patienten entstanden sein müssen. Er kam bei seinen Forschungen zu dem Ergebnis, dass Hindernisse in der Entwicklung in der Kindheit am Anfang der neurotischen Seelenentwicklung stehen.
Kategorie: Psychologie |
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