
September 2, 2011 | veröffentlicht von
hkl
Für Tony Judt muss unter all den konkurrierenden und nur partiell miteinander zu vereinbarenden Zielen, die von der Politik angestrebt werden, an oberster Stelle der Abbau von Ungleichheit in einer Gesellschaft stehen. Er glaubt, dass bei dauerhafter Ungleichheit alle anderen erstrebenswerten Ziele viel schwerer zu erreichen sind. Die Armen und Benachteiligten der Welt können momentan [...]
Kategorie: Politik |
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Juni 25, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Lust, Genuss, Ausgelassenheit und Unvernunft werden zunehmend von der Gesellschaft diskriminiert. Die meisten Menschen lassen sich von ihrem schlechten Gewissen und den Verboten bevormunden. Der Wiener Philosoph Robert Pfaller weiß, warum dies so ist. Robert Pfaller sagt: „Beim Versuch, am liebsten ewig zu leben, töten die Menschen ihr Leben schon vor dem Tod. Weil sie sich alles, was das Leben lebenswert macht, verbieten oder verbieten lassen.“ Der Mensch der Postmoderne übersieht dabei allerdings, dass er dabei aseptisch, lustlos, humorlos und postsexuell lebt. Alle möglichen Ängste treiben ihn um, schon der Anblick einer Zigarette kann ihm einen tödlichen Schrecken einjagen.
Kategorie: Philosophie |
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Mai 25, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Melanie Klein spezialisierte sich im Bereich der Psychoanalyse auf die frühesten Lebensmonate des Kindes. Dabei konzentrierte sie sich auf das geistige Leben, einschließlich der Fantasien, Abwehrverhalten und den Ängsten der Kleinkinder. Sie vertrat die These, dass die Art, wie das Kind mit seiner Umwelt interagiert, die Muster für das Leben als Erwachsener festlegt, die Fähigkeit zur Liebe determiniert sowie die Entwicklung von grundlegenden Eigenschaften wie Neid und Dankbarkeit steuert. Kleins Arbeit baut auf der Freudschen Theorie der „Objektbeziehungen“ auf, nach der Gefühle immer auf ein Objekt hin ausgedrückt werden. Dabei handelt es sich im Normalfall um eine Person, manchmal aber nur um einen Teil der Person.
Kategorie: Psychologie |
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März 13, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Die Eifersucht ist keineswegs nur ein Phänomen der Erwachsenenwelt. Kinder können schon im Alter von einem halben Jahr eifersüchtig auf ihre Geschwister werden, die anscheinend mehr Zuneigung von den Eltern erfahren. Die Eifersucht der Erwachsenen bezieht sich nicht nur auf menschliche Konkurrenz, sondern auch auf die Arbeit oder die Steckenpferde des geliebten Partners. Für Evolutionspsychologen ist die Eifersucht ein sinnvolles Gefühl, da es sich bemerkbar macht, wenn eine Partnerschaft oder Ehe bedroht und damit die Fortpflanzung in Gefahr gerät. Besonders stark ausgeprägt ist die Eifersucht bei Menschen, die sich selbst wesentlich unattraktiver empfinden als ihren Partner.
Kategorie: Psychologie |
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Januar 18, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Schon zwei Jahre nach dem Tod von Sylvia Plath waren ihr Leben und ihre Dichtung zu einem schwer entschlüsselbaren Mythos verwoben. Nur eines ist klar, die Wut ist ein fester Bestandteil ihres Lebens, wie sie selbst in ihren Tagebüchern zugibt: „Eines kann ich sagen; Ja, ich will gelobt werden von der Welt und will Geld und Liebe und bin wütend auf alle, die weiter sind als ich, vor allem, wenn ich sie kenne und wenn sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie ich.“ Keine vier Jahre später nachdem sie diese Sätze geschrieben hat, wird die inzwischen zweifache Mutter, die mit ihren Kindern allein in London lebt, in ihrer Küche den Gashahn aufdrehen und den Kopf in den Backofen stecken, um zu sterben.
Kategorie: Literatur |
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