Für Jane Goodall sind Menschenaffen Persönlichkeiten

Die weltberühmte britische Verhaltensforscherin Jane Goodall erinnert sich noch gut an ihre erste Begegnung mit Schimpansen, deren Leben sie seit mehr als einem halben Jahrhundert erforscht. Sie erzählt: „Das war frustrierend: Sie rannten weg, wenn ich mich näherte. Sie hatten ja noch nie einen weißen Affen gesehen.“ Die Fotos von Jane Goodall, die sie zusammen [...]

Das schwache und empfindliche Geschlecht der Knaben

Jungen sind aggressiver als Mädchen, aber auch ängstlicher als sie. Darüber waren sich Ärzte, Psychologen und Biologen einig, die auf einer Tagung in München zusammenkamen, um über die Beziehung von Angst, Aggression und frühkindlicher Bindung zu diskutieren. 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die unter Hyperaktivität und einem Aufmerksamkeitsdefizit leiden, sind Knaben. In Förderschulen sind die Jungen in der Überzahl, in den Abiturklassen dagegen dominieren die Mädchen. Selbst biologisch sind die jungen Herren der Schöpfung empfindlicher, ihrer Säuglingssterblichkeit ist höher als bei Mädchen. Außerdem sind die Jungs in ihrer frühkindlichen Zeit stärker auf emotionale Nähe angewiesen als ihr weiblicher Widerpart.

Jeder Mensch hat die Fähigkeit zum Glücklichsein

Seit mehr als 2.000 Jahren beschäftigen sich bedeutende Philosophen wie Aristoteles, Epikur oder in der Gegenwart Pascal Bruckner in seinem Buch „Verdammt zum Glück“ mit dem Glücksthema. In unruhigen und ungewissen Zeiten wie diesen, nimmt der Wunsch der Menschen, glücklich zu sein, immer mehr zu. Es gibt zwar viele Möglichkeiten sein Glück zu finden, aber [...]

Das sexuelle Verlangen stellt sich nicht automatisch ein

Für den amerikanischen Psychologen und Sexualtherapeuten zählen Schwierigkeiten beim sexuellen Verlangen zu den häufigsten Sexualproblemen. Für ihn ist es völlig normal, dass sich ein Mensch nicht gut fühlt, wenn seine sexuellen Wünsche ausbleiben, denn sie halten den Sex wahrscheinlich für eine natürliche Funktion. David Schnarch schreibt: „Die meisten Menschen glauben, sexuelles Verlangen stelle sich bei [...]

Die Theorie des Liebeslebens von Theodor Reik

Mit seinem Buch „Geschlecht und Liebe“ trennte sich der Analytiker Theodor Reik von der Psychoanalyse Sigmund Freuds, obwohl er den Begründer der Psychoanalyse immer noch bewunderte und verehrte. In diesem Werk formuliert er eine Theorie des Liebeslebens, die stark von der psychoanalytischen Libidotheorie abweicht. Die Liebe ist bei Theodor Reik kein Derivat der Sexualität mehr und kann auch nicht aus der postulierten Entfaltung von angeblichen Libidophasen abgeleitet werden. Liebe und Sexualität sind seiner Meinung nach von verschiedener Art und Abstammung. Er erkennt aber an, dass es neben den Sexualtrieben autochthone Ichtriebe gibt, die nicht aus der Triebhaftigkeit entspringen und ihre eigenen Ziele verfolgen.