
Januar 23, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Der Brockhaus definiert das Wort Elite als Bezeichnung für eine soziale Gruppe, die sich durch hohe Qualifikationsmerkmale sowie durch eine besondere Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft auszeichnet und deren Mitglieder aufgrund einer sich wesentlich an dem persönlichen Leistungswillen orientierende Auslese in diese Position gelangt sind. Gegen eine solche Führung, gegen eine im Grundsatz klassenlose Gesellschaft, die sich [...]
Kategorie: Wirtschaft |
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Oktober 18, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Von den Vorsokratikern, mit denen die Philosophie in Europa beginnt, über Platon und Aristoteles, sodann die Meister des philosophischen Denkens im Mittelalter und der Neuzeit bis hin zu David Hume stellt der erste Band die Vita, das Werk und die Wirkung der philosophischen Klassiker vor. Die Beiträge sind von renommierten Kennern der jeweiligen Philosophen verfasst und vermitteln neben einer Einführung in die Philosophie auch die sozial- und geistesgeschichtlichen Hintergründe. Der Herausgeber Otfried Höffe ist Professor für Philosophie an der Universität Tübingen.
Kategorie: Buchrezensionen |
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Juni 5, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Hans Blumenbergs Philosophie ist eine Philosophie der Metapher. Er forscht nicht danach, was sich hinter den Gleichnissen verbirgt, sondern richtet sein Augenmerk darauf, was sie leisten und wie sie in der Praxis angewendet werden. Die dauernde Funktion der Metapher besteht für Blumenberg darin, dass allein sie die unentbehrlichen Sinnerwartungen auszudrücken vermögen, die der Mensch braucht, um sich im Leben behaupten zu können. Blumenberg will außerdem das Verhältnis der Metapher zum Begriff definieren, indem er eine Grundthese aufstellt, die die Metapher an einem Ort ansiedelt, wo der Raum der unmöglichen, der fehlgeschlagenen und noch nicht gefestigten Begriffsbildung ist.
Kategorie: Philosophie |
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Mai 13, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Die Geschichte der Philosophie beginnt als methodisches Denken vor zweieinhalb Jahrtausenden, als mythisches Denken aber viel früher. Der Ursprung ist laut Karl Jaspers vielfach. Aus dem Stauen folgt die Frage und die Erkenntnis, aus dem Zweifel am Erkannten die kritische Prüfung und die klare Gewissheit und aus der Erschütterung des Menschen aus dem Bewusstsein seiner Verlorenheit heraus die Frage nach sich selbst. Karl Jaspers zitiert Platon, der den Ursprung der Philosophie im Erstaunen festmachte.
Kategorie: Philosophie |
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März 4, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Philosophie wird im Allgemeinen mit dem rationalen Denken gleichgesetzt. Fassbar wird dies am ehesten in der Abgrenzung von seinem Gegenteil. Geschichtlich hat sie die Philosophie als Gegenspieler des Mythos entwickelt. Der Mythos lässt sich als Rede, Wort, Sage oder Erzählung interpretieren. Es gibt bei dieser Gattung keinen Autor, die Geschichten wurden von Generation zu Generation überliefert. Der Mythos gilt als selbstverständlich Autorität, dessen Schöpfer unbekannt ist. Als eine Lehre von der Entstehung der Welt entwirft er eine umfassende Deutung der Welt. Die einzelne Sage erklärt bestimmte Vorgänge in der Natur oder Erscheinungen des Lebens überhaupt. So werden beispielsweise im ägyptischen Mythos von Isis und ihrem Bruder Osiris das Werden und Vergehen im ewigen Kreislauf des Jahres dargestellt.
Kategorie: Philosophie |
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