
Juni 6, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Der Unternehmer Götz Werner hat vor 39 Jahren seinen ersten dm-Drogeriemarkt gegründet. Heute kämpft er für eine fairere Einkommensverteilung. Er propagiert das bedingungslose Grundeinkommen für alle Bürger. Eine Folge davon wäre, dass die Löhne für schwere, unattraktive Jobs deutlich steigen würden. Das Grundeinkommen in einer Höhe von 1.500 Euro im Monat wäre der Ersatz für alle anderen Sozialleistungen und an keine Bedingungen und keinen Arbeitswillen verknüpft. Hartz VI würde abgeschafft. Finanzieren will Götz Werner das bedingungslose Grundeinkommen über höhere Konsumsteuern. Die Idee ist nicht neu und hat viele prominente Anhänger. Einer von ihnen ist der amerikanische Ökonom Milton Friedman, der durch das Grundeinkommen die Bürokratie in seiner Heimat abbauen und den Markt entfesseln wollte.
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Februar 19, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
Paul Anthony Samuelson zählt zu den einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Der Vater der heutigen Lehrbuchökonomie erhielt 1970 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Dreißig Jahre zuvor war er vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) vom benachbarten Harvard abgeworben worden und baute an seiner neuen Wirkungsstätte einen der weltweit führenden ökonomischen Fachbereiche auf. Mit seiner Wirtschaftstheorie schuf Paul Anthony Samuelson den Gegenpart zur Chicago-Schule seines Kollegen Milton Friedman, die eine vom liberalistischen Glauben geprägte Ökonomie entwickelte. Paul Anthony Samuelson sträube sich gegen jede Einengung der Wirtschaftswissenschaften. Er schrieb: „Ökonomie ist sowohl Kunst als auch Wissenschaft, weil das Verhalten von Menschen und Institutionen sich ständig ändert – unsere Theorien müssen sich mit ihnen verändern.“
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Januar 11, 2011 | veröffentlicht von
admin-w57
George Joseph Stigler glaubte, dass Verordnungen und andere Eingriffe des Staates fast ausschließlich aufgrund und zum Nutzen einflussreicher Interessengruppen erlassen werden. Der Ökonom war ein enthusiastischer Datensammler. Nur durch ständig wachsendes Wissen über die Umgebung können die Ökonomen George Joseph Stigler zufolge die jeweilig Mechanik und die makroökonomischen Wirkungen von Interventionen aller Art aufzeigen und durch die Auswertung empirischer Daten dann auch die Theorien zu verbessern suchen. Das ist auch der empirisch-positivistische Ansatz der Chicago Scholl of Economics, die George Joseph Stigler mitbegründet hatte. Sein Leitspruch lautete: „Die wahre Aufgabe des Ökonomen besteht nicht darin, der Gesellschaft zu sagen, wonach sie suchen soll. Sie besteht eher darin, die Gesellschaft zu unterstützen, ihre Ziele effizienter zu erreichen.“
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Februar 25, 2010 | veröffentlicht von
admin-w57
James Tobin gilt als Vater der neokeynesianischen Konjunkturtheorie. Der Ökonom forschte auch auf dem Gebiet der Geldtheorie und beschäftigte sich dort besonders mit den Auswirkungen der Staatsverschuldung. 1981 erhielt der den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Analyse finanzieller Märkte und deren Zusammenhang mit Beschäftigung, Produktion und Preisentwicklung.
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Dezember 8, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Der 24. Oktober 1929 ging in Amerika als der schwarze Donnerstag, in Europa mit einem Tag Verspätung als der schwarze Freitag in die Börsengeschichte ein. Mit einer Lawine von Verkaufsaufträgen von Aktien begann ein dreijähriger Kursverfall am New Yorker Aktienmarkt und eine schwere Wirtschaftsdepression. Am Dienstag, den 29. Oktober 1929 war der Höhepunkt bei den Aktienverkäufen erreicht. In den ersten dreißig Minuten des Aktienhandels wurden 3,2 Millionen Aktien abgestoßen. Einige Wertpapiere, die zuvor über 100 Dollar gekostet hatten, wurden nur noch für ein bis zwei Dollar gehandelt. 1932 waren fast neun Zehntel des Aktienkapitals vernichtet.
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