Alexander Mitscherlich untersucht die Arten der Trauer

In ihrem Buch „Die Unfähigkeit zu trauern“ (1967) beschreiben Alexander und Margarete Mitscherlich kollektivpsychologische Probleme, die sie nach den Regeln der Psychoanalyse zu klären versuchen. Im Wesentlichen geht es dabei um die politischen Ereignisse in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Die normale Trauer setzt sich beispielsweise mit dem Verlust eines geliebten Menschen auseinander. Der Trauernde denkt intensiv an einen verlorenen Mitmenschen oder Liebespartner und errichtet so die geliebte Person in seinem Inneren, wodurch er die Beziehungslücke ausgleicht.

Der Kinderbuchautor und Satiriker Erich Kästner

Erich Kästner wurde zwar vor allem durch seine Kinderbücher berühmt, war aber ebenso ein Schriftsteller für die Erwachsenen, die er mit treffsicherer Prägnanz und Schärfe seiner zeitkritischen Arbeiten fesselte. Erich Kästner begann seine schriftstellerische Karriere mit leicht zu lesender und ironischer Gebrauchslyrik und mit Kabarettversen, die sich durch Aggressivität und Sarkasmus auszeichneten.