
Februar 6, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Carl Gustav Jung geht davon aus, dass der Mensch die Außenwelt benutzt, um die Innenwelt besser zu verstehen. Vor allem die Symbole der Kunst, der Religion und der Mythologie helfen seit Jahrtausenden die Rätsel des Lebens besser zu verstehen. Das Lebensziel war für Jung die „Individuation“ des Ichs, bei der sich das Unbewusste und das Bewusste vereinen sollten. Darüber hinaus ging er davon aus, dass die Menschen der Ausdruck eines tieferen universellen Bewusstseins sind.
Kategorie: Psychologie |
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Januar 13, 2010 | veröffentlicht von
hkl
Michael Schneider führt in die wichtigsten Filmdramaturgien ein zu zeigt zugleich wie sie von den Meistern des Dramas und des Films in besonderer Weise umgesetzt wurden. An 60 ausgewählten Filmbeispielen werden nicht nur die Besonderheiten des jeweiligen Genres sondern auch die dramatische Struktur und der Erzählstil von bedeutenden Filmregisseuren wie beispielsweise Alfred Hitchcock, Claude Chabrol, Stanley Kubrick, Francis Ford Coppola, Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder oder David Lynch erläutert.
Kategorie: Buchrezensionen |
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Dezember 12, 2009 | veröffentlicht von
hkl
Es gibt Märchen, die einfältig erscheinen, weil sie an die Moral appellieren, aber auch subversive, die von der Veränderbarkeit der Welt erzählen. Hier geschieht manchmal das Unglaubliche, dass die Schwachen die Starken besiegen. Immer wieder tauchen in den Märchen gewaltsame Akte der Befreiung auf. In drastischen Szenen schildert das Märchen Modelle einer essentiellen Erfahrung der Menschen – das Böse ist besiegbar, aber nicht im Guten, sondern mit Gewalt. Es gibt wesentliche Märchenelemente, die von den verschiedensten Erzählern immer wieder aufgegriffen wurden. Dazu zählen die Unbotmäßigkeit und die Phantasie. Zweitgenannte steht für die Kreativität und die Kraft der Verwandlung als ursprüngliche Anlagen, die der Menschen in den Zeiten der Moderne verliert, wenn er sich von deren Rationalismus unterjochen lässt.
Kategorie: Literatur |
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Oktober 21, 2009 | veröffentlicht von
admin
Das Geheimnis des Erfolges von Hans Christian Andersen beruhte auf seiner blühenden Phantasie, mit der er alle bezauberte, weil er alles verzauberte, und selbst tote Gegenstände, Pflanzen und Tiere sprechen ließ. Hans Christian Andersen war allerdings nicht nur ein liebenswürdiger Märchenerzähler, sondern auch ein witziger Satiriker und aggressiver Gesellschaftskritiker. In seinen Erzählungen und Märchen hat Hans Christian Andersen immer wieder das Motiv des aus kleinen Verhältnissen aufsteigenden Dichters, Bildhauers oder Malers aufgenommen. Aus eigener bitterer Erfahrung schildert er immer wieder den Kampf genialer Menschen, die durch äußere Umstände benachteiligt sind und sich ihren Erfolg im Leben hart erkämpfen müssen.
Kategorie: Literatur |
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