Viktor Frankl erforscht das Leiden am sinnlosen Leben

Viktor Frankl stellte 1938 zum ersten Mal in einer schriftlichen Arbeit die Logotherapie unter diesem ihren Namen vor. Sein Ansatz wird heute in der amerikanischen Lehrbüchern die „Dritte Wiener Richtung der Psychotherapie“ genannt. Viktor Frankl bezeichnete sich selbst nicht als Psychoanalytiker sondern als Psychotherapeut. In einem Gespräch mit einem amerikanischen Arzt arbeiteten beide den Unterschied zwischen der Logotherapie und der Psychoanalyse heraus. Der Arzt stellte fest: „Nun, in der Psychoanalyse muss ich der Patient auf die Coach legen und Dingen sagen, die manchmal unangenehm zu sagen sind. Die Antwort von Viktor Frankl lautete: „Sehen Sie, in der Logotherapie dar er sitzen bleiben – und muss Dinge anhören, die manchmal unangenehm zu hören sind.

Jeder Mensch entscheidet selbst über sein Leben

… trotzdem Ja zum Leben sagen, ist Viktor Frankls bekanntestes Buch, in dem er über seine Zeit in einem Konzentrationslager der Nazis berichtete. Dabei stellte er fest, dass seine Mitgefangenen entweder einen starken Willen zum Überleben entwickelten oder am Leben verzweifelten und resignierten. Viktor Frankl gibt in diesem Werk bereits einige Erklärungen zu seiner Philosophie vom Sinn, der Logotherapie.