
März 16, 2012 | veröffentlicht von
admin-w57
Karl Abraham beschäftigt sich in vielen seiner Schriften mit der Sexualität des Kindes und des Erwachsenen. Er versuchte dabei Sigmund Freuds Konzept der alles dominierenden Libido zu verifizieren. In seinen beiden Studien „Über Ejakulatio praecox“ von 1917 und „Äußerungsformen des weiblichen Kastrationskomplexes“ von 1921 geht es ihm darum, die Psychogenese von männlicher Impotenz und weiblicher Frigidität aufzuklären. Er kommt zu dem Schluss, dass der impotente Mann einen Sexualmodus aufweist, der zumindest teilweise das Urinieren kopiert. Der Same fließt bei ihm ohne konvulsivische Zuckungen aus, ähnlich wie beim Harnstrahl. Karl Abraham diagnostiziert bei Männern, die von Ejakulatio praecox betroffen sind, Furcht und Feindseligkeit gegenüber der Frau.
Kategorie: Psychologie |
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März 4, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Der amerikanische Schriftsteller T.C. Boyle lebt in den kalifornischen Bergen in einem Haus von Frank Lloyd Wright, einem Architektentraum aus Holz und Glas. Er ist nicht nur ein obsessiver Autor sondern setzt sich genau so leidenschaftlich für den Erhalt der Umwelt ein. T.C. Boyle liebt die Natur und sagt: „Ich habe hier eine sehr grüne Umgebung, habe einen Haufen einheimischer Pflanzen angebaut, kümmere mich um die Tiere und bin ein fanatischer Recycler. Jeder Bissen Essen, der übrig bleibt, landet auf dem Kompost.“ Selbst Müll am Straßenrand hebt der Bestsellerautor auf, damit er nicht in der Kanalisation landet und von dort ins Meer gespült wird.
Kategorie: Literatur, Umwelt |
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Februar 1, 2012 | veröffentlicht von
admin-w57
Anna Freud ist ein entschiedener Gegner des Vererbungswahns, der alle Eigenschaften des Kindes auf biologische Dispositionen zurückführen will. Schlechte Ergebnisse in der Erziehung sollten ihrer Meinung nach nicht den Genen, sondern vielmehr der Unkenntnis und der mangelnden Reife der Eltern angelastet werden, die ihre Kinder teilweise chaotisch und trostlos heranwachsen lassen. Die Gesellschaft erntet dann in der Psychopathologie und späteren Leben der Kinder als Erwachsene, was die Eltern in der Kinderstube gesät haben. Die Kindheit ist laut Anna Freud entscheidend für das spätere Leben des Menschen, wobei die Erziehung unmittelbar nach der Geburt beginnt.
Kategorie: Psychologie |
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Januar 31, 2012 | veröffentlicht von
admin-w57
Tania Blixen behauptet, dass in der ganzen Geschichte der Menschheit kein Ideal aufgegeben wurde, weil zu hohe Hürden mit ihm verbunden waren, sondern es sind alte Ideale verworfen worden, die ihren Glanz verloren hatten und kein Mensch mehr Lust auf sie hatte oder sich wirklich von ihnen angezogen fühlte. Tania Blixen schreibt: „Es gibt keine Anstrengung, Gefahr oder Qual, die die Menschheit dauerhaft auf ihrem Wege zum Erreichen eines Ideals aufhalten kann, aber die Stunde des Ideals hat geschlagen, wenn allgemein gefragt wird: wozu soll das gut sein?“ Wenn es heutzutage keine Menschen mehr gibt, die sich um des Paradieses willen verbrennen oder aus der Gesellschaft verbannen lassen, hat das ihrer Meinung nach den Grund, dass die Menschen keine Lust mehr auf das Paradies haben und überhaupt nicht hineingelangen wollen, selbst wenn der Eintritt kostenlos wäre.
Kategorie: Literatur |
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Januar 20, 2012 | veröffentlicht von
hkl
Eine positive Grundhaltung kann laut Barbara L. Fredrickson vielerlei Gestalt annehmen. Sie umfasst allerdings mehr als bloßes körperliches Wohlbefinden oder ein undeutliches Gefühl der Fröhlichkeit. Der Begriff „glücklich sein“ ist ihrer Meinung nach ebenso unscharf wie überstrapaziert. Je nachdem wie die genauen Umstände aussehen, lässt sich dieses Gefühl besser durch einen besseren, spezifischeren Ausdruck wie [...]
Kategorie: Psychologie |
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